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US-Inflationsdruck auf dem Vormarsch
05.02.18 11:15
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Der US-Arbeitsmarkt befindet sich zum Start des Jahres gut in Form: Das Plus bei den neu geschaffenen Stellen lag im Januar bei 200.000 (Konsens: 180.000) und der Dezemberanstieg wurde zudem von 148.000 auf 160.000 nach oben revidiert, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Währenddessen habe die Arbeitslosenquote auf ihrem zyklischen Tief von 4,1% verharrt. Die hohe Auslastung am Arbeitsmarkt scheine mit einer gewissen Zeitverzögerung zu einem anziehenden Lohndruck zu führen. Die Stundenlöhne hätten im Januar um 2,9% angezogen (Konsens: 2,6%) und ihren Aufwärtstendenz wieder aufgegriffen. Damit nehme der Inflationsdruck in den USA wieder zu. Auf ihrer Sitzung letzte Woche habe die FED bereits angeführt, dass man mit Blick auf die kommenden Monate ein Anziehen der Teuerungsrate erwarte.
Während der US-Dollar nur temporär von den Arbeitsmarktdaten profitiert habe, hätten die Renditen von langlaufenden Staatsanleihen in den USA aber auch in Deutschland angezogen. Interessant sei, dass sich die Verluste an den Aktienmärkten - am Freitag sei es hier zu markanten Kursabgaben gekommen - nicht stabilisierend auf die Staatspapiere ausgewirkt hätten. Im Gegenteil: Die anziehenden Renditen seien die Ursache für die Unruhe an den Kapitalmärkten. (05.02.2018/alc/a/a)
Währenddessen habe die Arbeitslosenquote auf ihrem zyklischen Tief von 4,1% verharrt. Die hohe Auslastung am Arbeitsmarkt scheine mit einer gewissen Zeitverzögerung zu einem anziehenden Lohndruck zu führen. Die Stundenlöhne hätten im Januar um 2,9% angezogen (Konsens: 2,6%) und ihren Aufwärtstendenz wieder aufgegriffen. Damit nehme der Inflationsdruck in den USA wieder zu. Auf ihrer Sitzung letzte Woche habe die FED bereits angeführt, dass man mit Blick auf die kommenden Monate ein Anziehen der Teuerungsrate erwarte.
Während der US-Dollar nur temporär von den Arbeitsmarktdaten profitiert habe, hätten die Renditen von langlaufenden Staatsanleihen in den USA aber auch in Deutschland angezogen. Interessant sei, dass sich die Verluste an den Aktienmärkten - am Freitag sei es hier zu markanten Kursabgaben gekommen - nicht stabilisierend auf die Staatspapiere ausgewirkt hätten. Im Gegenteil: Die anziehenden Renditen seien die Ursache für die Unruhe an den Kapitalmärkten. (05.02.2018/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 23.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


