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US-Inflationsdaten dürften Diskussionen innerhalb des FOMC über geldpolitische Lockerung weiter anheizen
13.06.19 08:30
Raiffeisen Bank International AG
Wien (www.anleihencheck.de) - US-Präsident Donald Trump setzt seine Brechstangen-Politik unbeeindruckt fort, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.
Aus Ärger über den Bau der Gaspipeline Nordstream 2 zwischen Russland und Deutschland drohe er allen am Bau der Pipeline beteiligten Unternehmen - darunter deutsche und österreichische - mit Sanktionen. Statt sich von russischem Gas abhängig zu machen, sollte Deutschland lieber Flüssiggas per Schiff aus den USA importieren, so Trump.
In Großbritannien würden sich die Kandidaten für die Nachfolge von Theresa May als Parteivorsitzende der Konservativen Partei in Stellung bringen. Einer der aussichtsreichsten Kandidaten, Ex-Außenminister Boris Johnson, verspreche dabei weiter, das Vereinigte Königreich Ende Oktober aus der EU zu führen - mit oder ohne Deal. Als Druckmittel, um der EU eine Neuverhandlung des vorliegenden Austrittsabkommens abzutrotzen, bringe er die Abschlussrechnung in Höhe von umgerechnet EUR 44 Mrd. ins Spiel. Diese werde man ohne einen besseren Deal einfach nicht bezahlen. Die Analysten der Raiffeisen Bank International AG würden aber nicht davon ausgehen, dass sich die EU erpressen lassen werde. Sie würden neue Verhandlungen für äußerst unwahrscheinlich halten. Die Geduld bei zahlreichen Staats- und Regierungschefs, insbesondere bei Frankreichs Präsident Macron, sei inzwischen derart strapaziert, dass es mittlerweile sogar vorstellbar sei, dass man das Vereinigte Königreich ohne Deal aus der EU ausscheiden lasse, sollte sich die neue Regierung dort allzu unkooperativ verhalten.
Wie von den Analysten der Raiffeisen Bank International AG erwartet sei der gestern gemeldete Anstieg der Verbraucherpreise in den USA für Mai sehr gering ausgefallen. Die Kernrate habe erneut nur um 0,1% p.m. zugelegt. Dies dürfte die Diskussionen innerhalb des FOMC über eine etwaige geldpolitische Lockerung weiter anheizen. (13.06.2019/alc/a/a)
Aus Ärger über den Bau der Gaspipeline Nordstream 2 zwischen Russland und Deutschland drohe er allen am Bau der Pipeline beteiligten Unternehmen - darunter deutsche und österreichische - mit Sanktionen. Statt sich von russischem Gas abhängig zu machen, sollte Deutschland lieber Flüssiggas per Schiff aus den USA importieren, so Trump.
In Großbritannien würden sich die Kandidaten für die Nachfolge von Theresa May als Parteivorsitzende der Konservativen Partei in Stellung bringen. Einer der aussichtsreichsten Kandidaten, Ex-Außenminister Boris Johnson, verspreche dabei weiter, das Vereinigte Königreich Ende Oktober aus der EU zu führen - mit oder ohne Deal. Als Druckmittel, um der EU eine Neuverhandlung des vorliegenden Austrittsabkommens abzutrotzen, bringe er die Abschlussrechnung in Höhe von umgerechnet EUR 44 Mrd. ins Spiel. Diese werde man ohne einen besseren Deal einfach nicht bezahlen. Die Analysten der Raiffeisen Bank International AG würden aber nicht davon ausgehen, dass sich die EU erpressen lassen werde. Sie würden neue Verhandlungen für äußerst unwahrscheinlich halten. Die Geduld bei zahlreichen Staats- und Regierungschefs, insbesondere bei Frankreichs Präsident Macron, sei inzwischen derart strapaziert, dass es mittlerweile sogar vorstellbar sei, dass man das Vereinigte Königreich ohne Deal aus der EU ausscheiden lasse, sollte sich die neue Regierung dort allzu unkooperativ verhalten.
Wie von den Analysten der Raiffeisen Bank International AG erwartet sei der gestern gemeldete Anstieg der Verbraucherpreise in den USA für Mai sehr gering ausgefallen. Die Kernrate habe erneut nur um 0,1% p.m. zugelegt. Dies dürfte die Diskussionen innerhalb des FOMC über eine etwaige geldpolitische Lockerung weiter anheizen. (13.06.2019/alc/a/a)
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