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US-Inflationsdaten befeuern Zinsanstieg und machen Rentenmärkte attraktiv
22.02.24 10:40
St.Galler Kantonalbank Dtld.
München (www.anleihencheck.de) - Die Zahl der Woche: Zwar erreichte der S&P 500 vergangene Woche einen neuen Höchststand von 5.050 und durchbrach damit die historische Marke von 5.000 Punkten, allerdings mehren sich die Warnsignale, so Michael Winkler, Leiter Anlagestrategie bei der St.Galler Kantonalbank Deutschland AG.
- Der MACD bestätige die neuen Hochs nicht und zeige eine negative Divergenz auf.
- Der Abstand zur 200-Tage-Linie betrage 12%, was als Warnsignal gewertet werden könne.
- Die Marke von 5.050 habe im zweiten Anlauf nicht mehr erreicht werden können, was zu einem erneuten Kursrückgang unter 5.000 geführt habe.
- Der kurzfristige Aufwärtstrend liege bei 4.950, und unterhalb von 4.920 (dem Tief der Vorwoche) würden erste Trading-Verkaufssignale generiert.
Auch der DAX habe die entscheidende Marke von 17.000 erfolgreich überwunden, was zu neuen historischen Höchstständen geführt habe. Mit einer Unterstützung bei 16.800 ergebe sich ein neues Kaufsignal, das solange intakt bleibe, wie diese Marke gehalten werde. Insgesamt zeige sich der DAX kurzfristig verbessert, wobei die aktuellen Entwicklungen optimistische Signale für Investoren senden würden.
Die Kernrate der US-Inflation verharre bei 3,9% und enttäusche - nach angenommenen 3,7%. Bemerkenswert dabei sei, dass die Kerninflation mittlerweile vollständig aus dem Dienstleistungssektor bestehe, während die "normale" Inflationsrate - inklusive der Segmente Nahrungsmittel und Energie - bei 3,1% (nach erwarteten 2,9%) liege. Das Erreichen der Zielzone von 2% habe also noch einen langen Weg vor sich. Die Rentenmärkte würden dadurch wieder interessant, so zum Beispiel die Rendite für 10-jährige US-Staatsanleihen mit knapp 4,3%.
Meldung der Woche: Bayer senke die Dividende um 95 Prozent und reagiere damit auf seine schwache Finanzlange. Doch trotz der massiven Kürzung würden weitere Kursverluste ausbleiben. Vielmehr würden sich positive Signale zeigen, wie beispielsweise ein Kaufsignal und eine positive Divergenz im MACD. Den turbulenten Zeiten zum Trotz, scheine der Aktienkurs die negativen Nachrichten eingepreist zu haben, was auf eine gewisse Stabilität hinweise. Noch größere Chancen würden die Analysten bei den Anleihen von Bayer sehen. Das Rating bewege sich zwischen BBB- und BB+ (High Yield) - also ein attraktives Investmentumfeld mit Renditen von über 6% für risikobewusste Anleger. (22.02.2024/alc/a/a)
- Der MACD bestätige die neuen Hochs nicht und zeige eine negative Divergenz auf.
- Der Abstand zur 200-Tage-Linie betrage 12%, was als Warnsignal gewertet werden könne.
- Der kurzfristige Aufwärtstrend liege bei 4.950, und unterhalb von 4.920 (dem Tief der Vorwoche) würden erste Trading-Verkaufssignale generiert.
Auch der DAX habe die entscheidende Marke von 17.000 erfolgreich überwunden, was zu neuen historischen Höchstständen geführt habe. Mit einer Unterstützung bei 16.800 ergebe sich ein neues Kaufsignal, das solange intakt bleibe, wie diese Marke gehalten werde. Insgesamt zeige sich der DAX kurzfristig verbessert, wobei die aktuellen Entwicklungen optimistische Signale für Investoren senden würden.
Die Kernrate der US-Inflation verharre bei 3,9% und enttäusche - nach angenommenen 3,7%. Bemerkenswert dabei sei, dass die Kerninflation mittlerweile vollständig aus dem Dienstleistungssektor bestehe, während die "normale" Inflationsrate - inklusive der Segmente Nahrungsmittel und Energie - bei 3,1% (nach erwarteten 2,9%) liege. Das Erreichen der Zielzone von 2% habe also noch einen langen Weg vor sich. Die Rentenmärkte würden dadurch wieder interessant, so zum Beispiel die Rendite für 10-jährige US-Staatsanleihen mit knapp 4,3%.
Meldung der Woche: Bayer senke die Dividende um 95 Prozent und reagiere damit auf seine schwache Finanzlange. Doch trotz der massiven Kürzung würden weitere Kursverluste ausbleiben. Vielmehr würden sich positive Signale zeigen, wie beispielsweise ein Kaufsignal und eine positive Divergenz im MACD. Den turbulenten Zeiten zum Trotz, scheine der Aktienkurs die negativen Nachrichten eingepreist zu haben, was auf eine gewisse Stabilität hinweise. Noch größere Chancen würden die Analysten bei den Anleihen von Bayer sehen. Das Rating bewege sich zwischen BBB- und BB+ (High Yield) - also ein attraktives Investmentumfeld mit Renditen von über 6% für risikobewusste Anleger. (22.02.2024/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 23.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


