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US-Inflation steigt vor FED-Sitzung
12.06.18 09:45
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Zinsentscheidung der FED in dieser Woche wird allgemein erwartet und ist marktseitig bereits eskomptiert, so die Analysten der Helaba.
Wichtiger sei die weitergehende Perspektive für die Leitzinsen. Diese werde maßgeblich beeinflusst von der Entwicklung der Verbraucherpreise. Die FED konzentriere sich dabei auf den PCE-Deflator ohne Nahrungsmittel- und Energiepreise (Kerninflation). Der heute anstehende Verbraucherpreisindex (CPI) unterscheide sich von diesem in der Berechnungsmethode, gebe dennoch gute Hinweise auf den PCE-Index. Im Monatsvergleich seien Anstiege sowohl des Gesamt- als auch des Kernindexes zu erwarten und auch die Jahresraten dürften weiter zulegen.
Zum einen sei in diesem Zusammenhang auf die im historischen Vergleich noch immer als moderat zu bezeichnenden Inflationserwartungen verwiesen, ungeachtet des etwa einjährigen Anstiegstrends. Zum anderen möchten die Analysten darauf verweisen, dass die mittelfristigen Perspektiven der US-Inflation aufwärts gerichtet seien. Der zunehmend enger werdende Arbeitsmarkt sei einer der wesentlichen Faktoren dahinter. Dies zeige sich auch an der Einschätzung der Lohnentwicklung im Rahmen der Mittelstandsbefragung (NFIB). Das Gesamtbarometer werde heute veröffentlicht, die Arbeitsmarktkomponenten seien aber bereits bekanntgegeben worden. Hier zeige sich ein deutliches Plus beim Saldo der Mitarbeitervergütungen.
Vor diesem Hintergrund sollten sowohl die Inflationserwartungen als auf die Leitzinserwartungen in den USA tendenziell steigen und somit dem US-Dollar den Rücken stärken, den Rentenmarkt aber belasten. Hierzulande werde der ZEW-Saldo der Konjunkturerwartungen des laufenden Monats erwartet. Die Vorgabe vonseiten der vergleichbaren sentix-Befragung sei klar negativ und so müsse ein deutlicher Rückgang ins Kalkül gezogen werden. US-Handelspolitik, "Brexit" und die Verunsicherung wegen der populistischen Regierung in Italien würden sogar eine Enttäuschung gegenüber der Konsensschätzung möglich erscheinen lassen. (12.06.2018/alc/a/a)
Wichtiger sei die weitergehende Perspektive für die Leitzinsen. Diese werde maßgeblich beeinflusst von der Entwicklung der Verbraucherpreise. Die FED konzentriere sich dabei auf den PCE-Deflator ohne Nahrungsmittel- und Energiepreise (Kerninflation). Der heute anstehende Verbraucherpreisindex (CPI) unterscheide sich von diesem in der Berechnungsmethode, gebe dennoch gute Hinweise auf den PCE-Index. Im Monatsvergleich seien Anstiege sowohl des Gesamt- als auch des Kernindexes zu erwarten und auch die Jahresraten dürften weiter zulegen.
Zum einen sei in diesem Zusammenhang auf die im historischen Vergleich noch immer als moderat zu bezeichnenden Inflationserwartungen verwiesen, ungeachtet des etwa einjährigen Anstiegstrends. Zum anderen möchten die Analysten darauf verweisen, dass die mittelfristigen Perspektiven der US-Inflation aufwärts gerichtet seien. Der zunehmend enger werdende Arbeitsmarkt sei einer der wesentlichen Faktoren dahinter. Dies zeige sich auch an der Einschätzung der Lohnentwicklung im Rahmen der Mittelstandsbefragung (NFIB). Das Gesamtbarometer werde heute veröffentlicht, die Arbeitsmarktkomponenten seien aber bereits bekanntgegeben worden. Hier zeige sich ein deutliches Plus beim Saldo der Mitarbeitervergütungen.
Vor diesem Hintergrund sollten sowohl die Inflationserwartungen als auf die Leitzinserwartungen in den USA tendenziell steigen und somit dem US-Dollar den Rücken stärken, den Rentenmarkt aber belasten. Hierzulande werde der ZEW-Saldo der Konjunkturerwartungen des laufenden Monats erwartet. Die Vorgabe vonseiten der vergleichbaren sentix-Befragung sei klar negativ und so müsse ein deutlicher Rückgang ins Kalkül gezogen werden. US-Handelspolitik, "Brexit" und die Verunsicherung wegen der populistischen Regierung in Italien würden sogar eine Enttäuschung gegenüber der Konsensschätzung möglich erscheinen lassen. (12.06.2018/alc/a/a)
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| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


