Erweiterte Funktionen
US-Inflation setzt FED nicht unter Druck
13.11.19 10:30
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die US-Notenbank ist bezüglich der Zinspolitik zunächst in einen abwartenden Modus übergegangen, nachdem der Leitzins in diesem Jahr dreimal um insgesamt 75 Basispunkte gesenkt wurde, so die Analysten der Helaba.
Abzüglich der PCE-Kerninflation von aktuellen +1,7% VJ ergebe sich damit ein leicht negativer Realzins. Verschiedene FOMC-Mitglieder hätten jüngst darauf verwiesen, dass die zukünftige Geldpolitik nun verstärkt von eingehenden Konjunkturdaten abhängig sei, mithin sei kein vorgegebener Zinspfad vorhanden. Vor diesem Hintergrund seien die heute anstehenden Verbraucherpreise (CPI) beachtenswert. Diese würden wichtige Informationen über die PCE-Preisindices liefern, an denen sich die FED orientiere. Im Monatsvergleich sei mit weiteren Anstiegen zu rechnen. Ein Basiseffekt dürfte dafür sorgen, dass die Kerninflation gegenüber dem Vorjahresmonat dabei unverändert bei 2,4% stehe.
Die Gesamtinflation betreffend sei zudem das Potenzial vorhanden, dass die Jahresrate gegenüber September zulege und die Konsensschätzung übertreffe. Zum einen seien die Benzinpreise dabei als Treiber zu nennen, zum anderen bestehe die Chance auf einen etwas erhöhten Preisauftrieb bei Nahrungsmitteln. Die entsprechenden Erzeugerpreise der letzten Monate würden darauf hindeuten. Zinssenkungserwartungen, die trotz der rückläufigen Tendenz noch vorhanden seien, dürften weiter reduziert werden. In der Eurozone stehe die Industrieproduktion zur Veröffentlichung an. Vor allem die unerwartet negative deutsche Entwicklung laste auf dem EWU-Gesamtwert. Die Konsensschätzung erscheine aber auch wegen der rückläufigen Entwicklungen in Italien und Spanien zu ambitioniert. (13.11.2019/alc/a/a)
Abzüglich der PCE-Kerninflation von aktuellen +1,7% VJ ergebe sich damit ein leicht negativer Realzins. Verschiedene FOMC-Mitglieder hätten jüngst darauf verwiesen, dass die zukünftige Geldpolitik nun verstärkt von eingehenden Konjunkturdaten abhängig sei, mithin sei kein vorgegebener Zinspfad vorhanden. Vor diesem Hintergrund seien die heute anstehenden Verbraucherpreise (CPI) beachtenswert. Diese würden wichtige Informationen über die PCE-Preisindices liefern, an denen sich die FED orientiere. Im Monatsvergleich sei mit weiteren Anstiegen zu rechnen. Ein Basiseffekt dürfte dafür sorgen, dass die Kerninflation gegenüber dem Vorjahresmonat dabei unverändert bei 2,4% stehe.
Die Gesamtinflation betreffend sei zudem das Potenzial vorhanden, dass die Jahresrate gegenüber September zulege und die Konsensschätzung übertreffe. Zum einen seien die Benzinpreise dabei als Treiber zu nennen, zum anderen bestehe die Chance auf einen etwas erhöhten Preisauftrieb bei Nahrungsmitteln. Die entsprechenden Erzeugerpreise der letzten Monate würden darauf hindeuten. Zinssenkungserwartungen, die trotz der rückläufigen Tendenz noch vorhanden seien, dürften weiter reduziert werden. In der Eurozone stehe die Industrieproduktion zur Veröffentlichung an. Vor allem die unerwartet negative deutsche Entwicklung laste auf dem EWU-Gesamtwert. Die Konsensschätzung erscheine aber auch wegen der rückläufigen Entwicklungen in Italien und Spanien zu ambitioniert. (13.11.2019/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


