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US-Inflation niedriger als erwartet
13.03.19 11:00
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die FED wird noch ein bisschen länger freie Hand für ihre "abwartende" Geldpolitik haben, so die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
Zumindest von der Inflationsseite bekomme sie keinen Druck. Um 0,11 Prozent seien die Preise bereinigt um Energie und Lebensmittel im Februar angestiegen, nur etwas mehr als die Hälfte von dem, was Analysten im Vorfeld erwartet hätten. Bereits vorgestern habe sich zudem in einer Umfrage der FED aus New York gezeigt, dass auch die Inflationserwartungen der Haushalte für die nächsten drei Jahre erneut gefallen seien und sich nun auf dem niedrigsten Stand seit 18 Monaten befänden.
Zudem könnten auch von der fiskalischen Seite Wachstumsprobleme drohen. Zwar sei die momentane Haltung der US-Regierung noch expansiv und unterstütze das Wachstum. Trump habe in seinem Vorschlag allerdings nicht nur erneut betont, man solle ihm doch endlich Geld für seine Mauer geben. Damit drohe ein erneuter Showdown mit den Demokraten im Herbst, was zu einem Regierungsstillstand im Oktober führen könnte. Auch die sonstigen Details seien interessant. Belasse man das Verteidigungsbudget außen vor, schlage das Weiße Haus eine Kürzung der Ausgaben um 5 Prozent vor. Die Fiskalpolitik könnte zum Gegenwind für das Wachstum werden und damit auch für den Euro. (13.03.2019/alc/a/a)
Zumindest von der Inflationsseite bekomme sie keinen Druck. Um 0,11 Prozent seien die Preise bereinigt um Energie und Lebensmittel im Februar angestiegen, nur etwas mehr als die Hälfte von dem, was Analysten im Vorfeld erwartet hätten. Bereits vorgestern habe sich zudem in einer Umfrage der FED aus New York gezeigt, dass auch die Inflationserwartungen der Haushalte für die nächsten drei Jahre erneut gefallen seien und sich nun auf dem niedrigsten Stand seit 18 Monaten befänden.
Zudem könnten auch von der fiskalischen Seite Wachstumsprobleme drohen. Zwar sei die momentane Haltung der US-Regierung noch expansiv und unterstütze das Wachstum. Trump habe in seinem Vorschlag allerdings nicht nur erneut betont, man solle ihm doch endlich Geld für seine Mauer geben. Damit drohe ein erneuter Showdown mit den Demokraten im Herbst, was zu einem Regierungsstillstand im Oktober führen könnte. Auch die sonstigen Details seien interessant. Belasse man das Verteidigungsbudget außen vor, schlage das Weiße Haus eine Kürzung der Ausgaben um 5 Prozent vor. Die Fiskalpolitik könnte zum Gegenwind für das Wachstum werden und damit auch für den Euro. (13.03.2019/alc/a/a)
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