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US-Inflation im Fokus
17.11.16 09:45
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Anziehende Inflationserwartungen haben jüngst in den USA mit zu einem scharfen Renditeanstieg von Staatsanleihen beigetragen, der auch an Bundesanleihen nicht ohne Spuren vorbeiging, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Vor diesem Hintergrund dürfte die heute anstehende Veröffentlichung zu den Konsumentenpreisen in den USA Beachtung finden. Während die allgemeine Rate getrieben durch höhere Benzinpreise leicht von 1,5% auf 1,6% gg. Vj. zulegen dürfte, würden die Analysten mit einer konstanten Kernrate von 2,2% rechnen. Eine entsprechende Entwicklung dürfte weder an den Kapitalmärkten zu größeren Ausschlägen noch bei der US-Notenbank zu größeren Sorgenfalten führen. Letztere dürfte aber mit Blick auf die zuletzt soliden Arbeitsmarktdaten und den anziehenden Lohndruck noch im Dezember den Leitzins um 25 BP erhöhen.
In der Eurozone sei die Oktober-Sitzung der EZB ohne Entscheidungen verstrichen und EZB-Präsident Mario Draghi habe angeführt, dass weder über eine Reduzierung noch eine Ausdehnung der Anleihenkäufe diskutiert worden sei. Da auch keine Informationen über die Veränderung der Rahmenbedingungen des "QE"-Programms zu erwarten seien, dürfte das heute anstehende Protokoll der letzten EZB-Sitzung keine relevanten neuen Informationen beinhalten. Der leichte Inflationsanstieg in der Eurozone reduziere zumindest den Druck auf die EZB, weitere Expansivmaßnahmen zu ergreifen. Die finale Schätzung zu den Konsumentenpreisen in der Eurozone dürfte den in der Schnellschätzung gemeldeten Anstieg im Oktober von 0,4% auf 0,5% in der Jahresrate bestätigen. (17.11.2016/alc/a/a)
Vor diesem Hintergrund dürfte die heute anstehende Veröffentlichung zu den Konsumentenpreisen in den USA Beachtung finden. Während die allgemeine Rate getrieben durch höhere Benzinpreise leicht von 1,5% auf 1,6% gg. Vj. zulegen dürfte, würden die Analysten mit einer konstanten Kernrate von 2,2% rechnen. Eine entsprechende Entwicklung dürfte weder an den Kapitalmärkten zu größeren Ausschlägen noch bei der US-Notenbank zu größeren Sorgenfalten führen. Letztere dürfte aber mit Blick auf die zuletzt soliden Arbeitsmarktdaten und den anziehenden Lohndruck noch im Dezember den Leitzins um 25 BP erhöhen.
In der Eurozone sei die Oktober-Sitzung der EZB ohne Entscheidungen verstrichen und EZB-Präsident Mario Draghi habe angeführt, dass weder über eine Reduzierung noch eine Ausdehnung der Anleihenkäufe diskutiert worden sei. Da auch keine Informationen über die Veränderung der Rahmenbedingungen des "QE"-Programms zu erwarten seien, dürfte das heute anstehende Protokoll der letzten EZB-Sitzung keine relevanten neuen Informationen beinhalten. Der leichte Inflationsanstieg in der Eurozone reduziere zumindest den Druck auf die EZB, weitere Expansivmaßnahmen zu ergreifen. Die finale Schätzung zu den Konsumentenpreisen in der Eurozone dürfte den in der Schnellschätzung gemeldeten Anstieg im Oktober von 0,4% auf 0,5% in der Jahresrate bestätigen. (17.11.2016/alc/a/a)
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| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 17.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


