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US-Inflation: Einkaufsmanagerumfrage unterstützt unsere Prognose
13.01.17 11:45
Vontobel Asset Management
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Zwar deuten die Einkaufsmanagerindices auf einen synchronen globalen Aufschwung des Industriesektors hin, jedoch mahnen in Europa politische Unwägbarkeiten zur Vorsicht, so die Experten von Vontobel Asset Management.
Im Vergleich zum Vormonat würden die Experten ihre Prognosen für das Wirtschaftswachstum in 2017 unverändert belassen. Damit seien die Experten für die USA und die Eurozone optimistischer als der Konsens.
In Bezug auf die Inflation in 2017 bleibt die Vontobel-Prognose für die USA deutlich höher als jene des Konsenses. Der stark gestiegene Teilindex Inputpreise aus der Einkaufsmanagerumfrage unterstütze die Sicht der Experten. Für die Eurozone und die Schweiz liege die Prognose der Experten über jener des Konsenses. Die Experten seien der Ansicht, dass der "Markt" den inflationstreibenden Basiseffekt bei den Energiepreisen unterschätze.
Die Experten würden nicht damit rechnen, dass die US-Notenbank FED schon an ihrer Sitzung vom 15. März 2017 den Leitzins erhöhe. Die Regierung von Donald Trump werde dann noch nicht einmal zwei Monate im Amt sein, somit seien die Effekte von deren Politik auf Wirtschaft und Inflation noch ungewiss. Die anderen Zentralbanken dürften bezüglich Zinsänderungen sogar bis Jahresende stillhalten.
Die Rendite der US-Staatsanleihen sei von 1,4 Prozent im Juli 2016 auf 2,5 Prozent angestiegen, in Deutschland sei der Zinsanstieg mit 40 Basispunkten (von -0,2 Prozent im September 2016 auf 0,2 Prozent) deutlich geringer ausgefallen. Innerhalb der kommenden drei Monate würden die Experten für beide eine Seitwärtsbewegung sehen, auf die Sicht von zwölf Monaten einen Anstieg von jeweils rund 0,5 Prozentpunkten. (13.01.2017/alc/a/a)
Im Vergleich zum Vormonat würden die Experten ihre Prognosen für das Wirtschaftswachstum in 2017 unverändert belassen. Damit seien die Experten für die USA und die Eurozone optimistischer als der Konsens.
Die Experten würden nicht damit rechnen, dass die US-Notenbank FED schon an ihrer Sitzung vom 15. März 2017 den Leitzins erhöhe. Die Regierung von Donald Trump werde dann noch nicht einmal zwei Monate im Amt sein, somit seien die Effekte von deren Politik auf Wirtschaft und Inflation noch ungewiss. Die anderen Zentralbanken dürften bezüglich Zinsänderungen sogar bis Jahresende stillhalten.
Die Rendite der US-Staatsanleihen sei von 1,4 Prozent im Juli 2016 auf 2,5 Prozent angestiegen, in Deutschland sei der Zinsanstieg mit 40 Basispunkten (von -0,2 Prozent im September 2016 auf 0,2 Prozent) deutlich geringer ausgefallen. Innerhalb der kommenden drei Monate würden die Experten für beide eine Seitwärtsbewegung sehen, auf die Sicht von zwölf Monaten einen Anstieg von jeweils rund 0,5 Prozentpunkten. (13.01.2017/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 17.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


