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US-Handelspolitik treibt Preise bisher kaum - FED könnte lockern
13.08.25 09:15
Nord LB
Hannover (www.anleihencheck.de) - Ungeachtet stark gestiegener Einnahmen aus den von Präsident Trump verhängten Zöllen ist das Defizit im US-Staatshaushalt im Juli weitergewachsen, so die Analysten der NORD/LB in ihrer aktuellen Ausgabe von "NORD/LB am Morgen".
Es habe sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um 19% auf 291 Mrd. USD erhöht, wie das Finanzministerium mitgeteilt habe. Grund dafür seien Ausgaben gewesen, die schneller gestiegen seien als die Einnahmen. Während die Einnahmen um 2% auf 338 Mrd. USD zugelegt hätten, seien die Ausgaben um 10% auf 630 Mrd. USD geklettert - ein Rekord für den Monat Juli.
Aus den USA kämen auch weiterhin keine katastrophalen Nachrichten zur Inflationsentwicklung. So sei für den Berichtsmonat Juli bei den Konsumentenpreisen ein Anstieg um lediglich 0,2% M/M gemeldet worden. Es hätte eindeutig schlimmer kommen können. Die preistreibenden Effekte der neuen Handelspolitik Washingtons würden folglich weiterhin nicht in den Fokus rücken. Somit würden sich für die US-Notenbank gewisse Spielräume für Zinssenkungen ergeben. (13.08.2025/alc/a/a)
Es habe sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um 19% auf 291 Mrd. USD erhöht, wie das Finanzministerium mitgeteilt habe. Grund dafür seien Ausgaben gewesen, die schneller gestiegen seien als die Einnahmen. Während die Einnahmen um 2% auf 338 Mrd. USD zugelegt hätten, seien die Ausgaben um 10% auf 630 Mrd. USD geklettert - ein Rekord für den Monat Juli.
Aus den USA kämen auch weiterhin keine katastrophalen Nachrichten zur Inflationsentwicklung. So sei für den Berichtsmonat Juli bei den Konsumentenpreisen ein Anstieg um lediglich 0,2% M/M gemeldet worden. Es hätte eindeutig schlimmer kommen können. Die preistreibenden Effekte der neuen Handelspolitik Washingtons würden folglich weiterhin nicht in den Fokus rücken. Somit würden sich für die US-Notenbank gewisse Spielräume für Zinssenkungen ergeben. (13.08.2025/alc/a/a)


