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US-Erzeugerpreise im Januar über Markterwartungen


16.02.23 15:45
XTB

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Erzeugerpreise in den USA sind im Januar von 6,25 auf 6,0% im Jahresvergleich gesunken und liegen damit über den Markterwartungen von 5,4%, so die Experten von XTB.

Auf Monatsbasis seien die Erzeugerpreise im Januar um 0,7% gestiegen, so stark wie seit sieben Monaten nicht mehr, und hätten damit über den Analystenschätzungen von 0,4% gelegen. Die Warenpreise seien um 1,2% gestiegen und damit so stark wie seit Juni 2022 nicht mehr (+2,1%), angeführt von einem Anstieg der Benzinkosten um 6,2%. Die Indices für Haushaltsgas, Dieselkraftstoff, Flugzeugtreibstoff, alkoholfreie Getränke und Kraftfahrzeuge seien ebenfalls angestiegen. Die Preise für frisches und trockenes Gemüse seien dagegen um 33,5% gesunken. Die Indices für Restbrennstoffe und organische Grundchemikalien seien ebenfalls rückläufig gewesen. Unterdessen seien die Kosten für Dienstleistungen leicht um 0,4% gestiegen, vor allem für ambulante Krankenhausbehandlung (1,4%).

Der Kernwert sei im Januar leicht auf 5,4% gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen, nachdem er im Dezember um 5,5% gestiegen sei und über den Markterwartungen von 4,9% gelegen habe.

Die Zahl der Amerikaner, die in der am 11. Februar zu Ende gegangenen Woche Arbeitslosenunterstützung beantragt hätten, habe bei 194.000 gelegen, verglichen mit 196.000 in der Vorwoche. Der heutige Wert habe unter den Markterwartungen von 200.000 gelegen.

Die Zahl der Folgeanträge, die den Erstanträgen auf Arbeitslosenunterstützung um eine Woche hinterherhinke, sei von 1,688 Millionen auf 1,696 Millionen gestiegen, während Analysten einen Anstieg auf 1,695 Millionen erwartet hätten.

Das Währungspaar EUR/USD habe zunächst nachgegeben, doch sei es den Käufern gelungen, schnell wieder die Kontrolle zu erlangen. (16.02.2023/alc/a/a)