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US-BIP: Disflation und starke Verbraucher
26.01.24 09:15
Janus Henderson Investors
London (www.anleihencheck.de) - Die veröffentlichten BIP-Zahlen bestätigen die bisherigen Daten, die die These einer erfolgreichen weichen Landung bei der Inflationsbekämpfung durch die FED stützen, so Ashwin Alankar, Head of Global Asset Allocation, Janus Henderson Investors.
Die Zahlen würden die Disinflation und die Stärke der US-Verbraucher widerspiegeln. Dies sei für viele überraschend, dürfte aber darauf zurückzuführen sein, dass die Konsumenten nicht so stark auf höhere Zinssätze (vor allem bei Hypotheken) reagieren würden. Die Verbraucher hätten während der Pandemie rekordverdächtig niedrige Finanzierungssätze abgeschlossen und seien somit kaum variablen Zinssätzen ausgesetzt. Solange die FED die Zinsen nicht übereilt senke und dem System Liquidität zuführe, bleibe eine zweite Inflationswelle aus, und die FED dürfte die Preise erfolgreich normalisiert und ein Abwürgen der Wirtschaft vermieden haben. Ironischerweise sollte man eine straffere Geldpolitik für längere Zeit begrüßen, denn sonst könnte alle diese zweite Welle treffen. (26.01.2024/alc/a/a)
Die Zahlen würden die Disinflation und die Stärke der US-Verbraucher widerspiegeln. Dies sei für viele überraschend, dürfte aber darauf zurückzuführen sein, dass die Konsumenten nicht so stark auf höhere Zinssätze (vor allem bei Hypotheken) reagieren würden. Die Verbraucher hätten während der Pandemie rekordverdächtig niedrige Finanzierungssätze abgeschlossen und seien somit kaum variablen Zinssätzen ausgesetzt. Solange die FED die Zinsen nicht übereilt senke und dem System Liquidität zuführe, bleibe eine zweite Inflationswelle aus, und die FED dürfte die Preise erfolgreich normalisiert und ein Abwürgen der Wirtschaft vermieden haben. Ironischerweise sollte man eine straffere Geldpolitik für längere Zeit begrüßen, denn sonst könnte alle diese zweite Welle treffen. (26.01.2024/alc/a/a)


