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US-Arbeitsmarktbericht im Fokus: Fed-Watcher blicken auf neue Daten und Löhne
01.08.25 08:30
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Das Hauptinteresse der Akteure gilt heute den US-Daten, denn die europäischen Einkaufsmanagerindizes werden das nach den Vorabschätzungen leicht freundlichere Stimmungsbild bestätigen, so die Analysten der Helaba.
Auch die EWU-Teuerung dürfte kaum für Bewegung sorgen, nachdem die großen Länder bereits ihre Daten veröffentlicht hätten. In den USA stehe am frühen Nachmittag der offizielle Arbeitsmarktbericht im Fokus. Die Fed habe beim FOMC-Meeting in dieser Woche konstatiert, dass die Arbeitsmarktsituation solide sei, aber Abwärtsrisiken bestünden. Auch die Indikationen für die Beschäftigungsentwicklung im Monat Juli würden auf einen anhaltenden Beschäftigungsaufbau schließen lassen. So habe sich der ADP-Report nach der Juni-Schwäche erholt und ein Plus von über 100 Tsd. Stellen gezeigt. Zudem liege die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf einem weiterhin niedrigen Niveau. Ein erneutes Stellenplus sollte daher ins Kalkül gezogen werden, wobei die Konsensschätzung optimistisch erscheine, und mithin dürfte die Arbeitslosenquote unverändert bei 4,2% liegen.
Mit Aufmerksamkeit würden die Fed-Watcher auch auf die Lohnentwicklung achten. Der Fed-Chef habe diese bei der Pressekonferenz über der Teuerungsrate liegend als erhöht bezeichnet und auch damit die abwartende Haltung des FOMC begründet. Erwartet werde ein Anstieg der Jahresrate, was als Beweis für die gute Verfassung des Arbeitsmarktes gelten würde.
Im weiteren Tagesverlauf werde der ISM-Index des Verarbeitenden Gewerbes wohl zeigen, dass sich die Stimmung der Unternehmen weiter aufhelle. Freundliche Indikationen hätten eine Reihe von regionalen Industriebefragungen geliefert. Gegenüber der Konsensschätzung positionieren sich die Analysten der Helaba etwas zuversichtlicher. In der Summe sollte es somit keine Gründe geben, die nach dem FOMC-Meeting gedämpften Zinssenkungserwartungen wieder zu forcieren. (01.08.2025/alc/a/a)
Auch die EWU-Teuerung dürfte kaum für Bewegung sorgen, nachdem die großen Länder bereits ihre Daten veröffentlicht hätten. In den USA stehe am frühen Nachmittag der offizielle Arbeitsmarktbericht im Fokus. Die Fed habe beim FOMC-Meeting in dieser Woche konstatiert, dass die Arbeitsmarktsituation solide sei, aber Abwärtsrisiken bestünden. Auch die Indikationen für die Beschäftigungsentwicklung im Monat Juli würden auf einen anhaltenden Beschäftigungsaufbau schließen lassen. So habe sich der ADP-Report nach der Juni-Schwäche erholt und ein Plus von über 100 Tsd. Stellen gezeigt. Zudem liege die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf einem weiterhin niedrigen Niveau. Ein erneutes Stellenplus sollte daher ins Kalkül gezogen werden, wobei die Konsensschätzung optimistisch erscheine, und mithin dürfte die Arbeitslosenquote unverändert bei 4,2% liegen.
Mit Aufmerksamkeit würden die Fed-Watcher auch auf die Lohnentwicklung achten. Der Fed-Chef habe diese bei der Pressekonferenz über der Teuerungsrate liegend als erhöht bezeichnet und auch damit die abwartende Haltung des FOMC begründet. Erwartet werde ein Anstieg der Jahresrate, was als Beweis für die gute Verfassung des Arbeitsmarktes gelten würde.
Im weiteren Tagesverlauf werde der ISM-Index des Verarbeitenden Gewerbes wohl zeigen, dass sich die Stimmung der Unternehmen weiter aufhelle. Freundliche Indikationen hätten eine Reihe von regionalen Industriebefragungen geliefert. Gegenüber der Konsensschätzung positionieren sich die Analysten der Helaba etwas zuversichtlicher. In der Summe sollte es somit keine Gründe geben, die nach dem FOMC-Meeting gedämpften Zinssenkungserwartungen wieder zu forcieren. (01.08.2025/alc/a/a)


