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Die USA sind auf dem Weg zu einer Inflation in Höhe von 2%... im Jahr 2025
05.07.23 08:45
Eric Sturdza Investments
Genf (www.anleihencheck.de) - Die vergangene Woche mag ruhig gewesen sein, aber die US-Statistiken scheinen gerne mit unseren Nerven zu spielen, so Eric Vanraes, Portfoliomanager des E.I.Sturdza Strategic Bond Opportunities Fund bei Eric Sturdza Investments.
Das könnte erklären, warum die Anleihemärkte seit Jahresbeginn eine höhere Volatilität aufweisen würden als die Aktienmärkte. Am 29. Juni habe die Veröffentlichung der BIP-Wachstumsschätzung für das erste Quartal von 2% die Anleiherenditen in die Höhe getrieben. Zuvor sei das Wachstum auf 1,3% geschätzt und die Prognose auf 1,4% korrigiert worden.
Ohne die Bedeutung dieser Statistik herunterspielen zu wollen, sollte man sich zwei Dinge vor Augen halten: Erstens sollte man Wirtschaftsdaten, die sich nur über drei bis sechs Monate erstrecken würden, nicht zu viel Vertrauen schenken. Zweitens handele es sich um eine Angabe nach amerikanischem Standard, bei der vierteljährliche Statistiken auf das Jahr hochgerechnet würden, sodass das Wachstum in diesem Fall verstärkt werde. Werde die Federal Reserve am 26. Juli ihre Geldpolitik aufgrund einer leichten Verbesserung der Zahlen für die Zeit bis März ändern? Die Erwartungen für das dritte Quartal, das gerade erst begonnen habe, seien wesentlich relevanter.
Kaum seien die Nachrichten zum US-Wachstum verdaut gewesen, hätten die Inflationsdaten eine verringerte Inflationsdynamik angezeigt. Bei dieser Geschwindigkeit werden wir jedoch frühestens 2025 eine Inflationsrate von 2% erreichen, so die Experten von Eric Sturdza Investments. Die Kerninflation liege jetzt bei 4,6% und damit etwa 50 Basispunkte unter dem mittleren Bereich der FED-Funds-Rates.
Die Geldpolitik sei endgültig restriktiv geworden und es sei noch keine Umkehr in Sicht. Wir werden wahrscheinlich noch zwei weitere Zinserhöhungen brauchen, und die FED wird ihre Politik der Bilanzreduzierung nicht aufgeben, so die Experten von Eric Sturdza Investments. Am 28. Juni sei die Bilanz (innerhalb von 900 Millionen US-Dollar) auf den Stand vom 1. März zurückgekehrt, was bedeute, dass die quantitative Straffung dreieinhalb Monate gebraucht habe, um die regionale Bankenkrise zu verarbeiten. Die Bilanzsumme werde dann wahrscheinlich in naher Zukunft unter 8 Billionen USD fallen. (05.07.2023/alc/a/a)
Das könnte erklären, warum die Anleihemärkte seit Jahresbeginn eine höhere Volatilität aufweisen würden als die Aktienmärkte. Am 29. Juni habe die Veröffentlichung der BIP-Wachstumsschätzung für das erste Quartal von 2% die Anleiherenditen in die Höhe getrieben. Zuvor sei das Wachstum auf 1,3% geschätzt und die Prognose auf 1,4% korrigiert worden.
Kaum seien die Nachrichten zum US-Wachstum verdaut gewesen, hätten die Inflationsdaten eine verringerte Inflationsdynamik angezeigt. Bei dieser Geschwindigkeit werden wir jedoch frühestens 2025 eine Inflationsrate von 2% erreichen, so die Experten von Eric Sturdza Investments. Die Kerninflation liege jetzt bei 4,6% und damit etwa 50 Basispunkte unter dem mittleren Bereich der FED-Funds-Rates.
Die Geldpolitik sei endgültig restriktiv geworden und es sei noch keine Umkehr in Sicht. Wir werden wahrscheinlich noch zwei weitere Zinserhöhungen brauchen, und die FED wird ihre Politik der Bilanzreduzierung nicht aufgeben, so die Experten von Eric Sturdza Investments. Am 28. Juni sei die Bilanz (innerhalb von 900 Millionen US-Dollar) auf den Stand vom 1. März zurückgekehrt, was bedeute, dass die quantitative Straffung dreieinhalb Monate gebraucht habe, um die regionale Bankenkrise zu verarbeiten. Die Bilanzsumme werde dann wahrscheinlich in naher Zukunft unter 8 Billionen USD fallen. (05.07.2023/alc/a/a)
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