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USA: Auch hier zeichnet sich die Juni-Zinswende ab
18.03.24 11:05
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Stimmungsindikatoren deuten auf eine leichte Eintrübung der Konjunktur in den USA hin, so die Analysten von Postbank Research.
Der ISM-Index für das Verarbeitende Gewerbe sei von 49,4 auf 47,8 Zähler weiter in den Kontraktionsbereich gesunken. Der ISM-PMI für Dienstleistungen sei auf 52,6 Punkte gefallen. Das Conference Board Verbrauchervertrauen sei im Februar merklich von 110,9 auf 106,7 Punkte gestürzt.
Im Februar sei die Inflationsrate leicht auf 3,2 Prozent angestiegen, wohingegen die Kernrate von 3,9 auf 3,8 Prozent gefallen sei. Die PCE-Kernrate sei im Januar weiter von 2,9 auf 2,8 Prozent zurückgegangen.
Der Arbeitsmarktbericht für Februar habe ein gemischtes Bild geliefert: Es seien 275 Tsd. Stellen neu geschaffen, zugleich aber die beiden Vormonate um 167 Tsd. abwärts revidiert worden. Die Arbeitslosenquote sei von 3,7 auf 3,9 Prozent geklettert. Die offenen Stellen gemäß dem JOLTS-Report hätten im Januar bei rund 8,9 Millionen verharrt.
Die Terminmärkte würden sich nach den Arbeitsmarkt- und Inflationsdaten für Februar auf eine erste Zinssenkung im Juni fokussieren. Auch die FED bzw. Jerome Powell in seiner Anhörung vor dem Kongress würden eine Juni-Zinswende für wahrscheinlich halten.
Die Rendite 10-jähriger US-Treasuries sei im Februar von 4,03 Prozent in der Spitze auf 4,35 Prozent gestiegen, habe Anfang März aber wieder auf 4,05 Prozent zurückgesetzt. Sollte die FED die Zinswende im Einklang mit den Markterwartungen vollziehen (75 bis 100 BP Zinssenkungen 2024), dürften sie in sechs Monaten mit 4,20 Prozent nicht weit entfernt vom aktuellen Niveau rentieren. (Ausgabe Zinsbulletin März 2024) (18.03.2024/alc/a/a)
Der ISM-Index für das Verarbeitende Gewerbe sei von 49,4 auf 47,8 Zähler weiter in den Kontraktionsbereich gesunken. Der ISM-PMI für Dienstleistungen sei auf 52,6 Punkte gefallen. Das Conference Board Verbrauchervertrauen sei im Februar merklich von 110,9 auf 106,7 Punkte gestürzt.
Der Arbeitsmarktbericht für Februar habe ein gemischtes Bild geliefert: Es seien 275 Tsd. Stellen neu geschaffen, zugleich aber die beiden Vormonate um 167 Tsd. abwärts revidiert worden. Die Arbeitslosenquote sei von 3,7 auf 3,9 Prozent geklettert. Die offenen Stellen gemäß dem JOLTS-Report hätten im Januar bei rund 8,9 Millionen verharrt.
Die Terminmärkte würden sich nach den Arbeitsmarkt- und Inflationsdaten für Februar auf eine erste Zinssenkung im Juni fokussieren. Auch die FED bzw. Jerome Powell in seiner Anhörung vor dem Kongress würden eine Juni-Zinswende für wahrscheinlich halten.
Die Rendite 10-jähriger US-Treasuries sei im Februar von 4,03 Prozent in der Spitze auf 4,35 Prozent gestiegen, habe Anfang März aber wieder auf 4,05 Prozent zurückgesetzt. Sollte die FED die Zinswende im Einklang mit den Markterwartungen vollziehen (75 bis 100 BP Zinssenkungen 2024), dürften sie in sechs Monaten mit 4,20 Prozent nicht weit entfernt vom aktuellen Niveau rentieren. (Ausgabe Zinsbulletin März 2024) (18.03.2024/alc/a/a)


