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USA: Zwei oder drei Leitzinserhöhungen in diesem Jahr?
31.01.18 09:26
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - In den USA sollte die letzte Sitzung des Federal Open Market Committee (FOMC) unter dem Vorsitz von FED-Chefin Janet Yellen heute ohne große Überraschungen über die Bühne gehen, berichten die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
So habe sich in den letzten Jahren etabliert, dass Änderungen an der geldpolitischen Linie der Notenbank auf Terminen beschlossen würden, bei denen jeweils die neuen FOMC-Projektionen vorgestellt und diese zusammen mit den monetären Entscheidungen im Rahmen einer Pressekonferenz (März, Juni, September und Dezember) erläutert würden.
Mit Blick auf die solide Konjunkturentwicklung würden die Analysten im März - dann schon unter dem neuen FED-Chef Jerome Powell - mit der nächsten Anhebung der FED Funds Rate um 25 BP rechnen. Aufgrund des weiter geringen Preisdrucks dürfte diesem Schritt im Jahresverlauf aber nur noch ein zusätzlicher (im September) folgen, während an den Finanzmärkten inzwischen insgesamt zwei bis drei Zinsschritte um jeweils 25 BP für 2018 eingepreist würden.
Würden die US-Währungshüter im Statement zur heutigen Zinsentscheidung verstärkt auf die guten Wirtschaftsperspektiven und weniger auf die verhaltenen Inflationsdaten abstellen, dürften die Renditen am US-Anleihemarkt weiter anziehen und der US-Dollar moderat zulegen. Zum Jahresende würden die Analysten den Euro zur US-Valuta indes nunmehr bei 1,25 USD sehen (bisher: 1,20 USD). (31.01.2018/alc/a/a)
So habe sich in den letzten Jahren etabliert, dass Änderungen an der geldpolitischen Linie der Notenbank auf Terminen beschlossen würden, bei denen jeweils die neuen FOMC-Projektionen vorgestellt und diese zusammen mit den monetären Entscheidungen im Rahmen einer Pressekonferenz (März, Juni, September und Dezember) erläutert würden.
Mit Blick auf die solide Konjunkturentwicklung würden die Analysten im März - dann schon unter dem neuen FED-Chef Jerome Powell - mit der nächsten Anhebung der FED Funds Rate um 25 BP rechnen. Aufgrund des weiter geringen Preisdrucks dürfte diesem Schritt im Jahresverlauf aber nur noch ein zusätzlicher (im September) folgen, während an den Finanzmärkten inzwischen insgesamt zwei bis drei Zinsschritte um jeweils 25 BP für 2018 eingepreist würden.
Würden die US-Währungshüter im Statement zur heutigen Zinsentscheidung verstärkt auf die guten Wirtschaftsperspektiven und weniger auf die verhaltenen Inflationsdaten abstellen, dürften die Renditen am US-Anleihemarkt weiter anziehen und der US-Dollar moderat zulegen. Zum Jahresende würden die Analysten den Euro zur US-Valuta indes nunmehr bei 1,25 USD sehen (bisher: 1,20 USD). (31.01.2018/alc/a/a)
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| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XFARIV001614 | 2,40 % | 2,15 % | ||


