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USA: Zinswende dürfte frühestens im Juni anstehen
01.03.24 11:34
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Die Inflationsrate in den USA sank im Januar geringer als erwartet von 3,4 auf 3,1 Prozent, während die Kerninflationsrate entgegen den Prognosen eines Rückgangs bei 3,9 Prozent verharrte, so die Analysten von Postbank Research.
Die PCE-Kerninflation sei im Dezember von 3,2 auf 2,9 Prozent gefallen.
Der Arbeitsmarkt habe im Januar unerwartete Stärke gezeigt: Der Stellenaufbau sei mit 353 Tsd. doppelt so hoch wie erwartet gewesen, die drei Vormonate seien im Durchschnitt um 62 Tsd. aufwärts revidiert worden. Die Arbeitslosenquote habe bei 3,7 Prozent verharrt, die Gehälter seien stärker als prognostiziert gestiegen. Im Dezember habe es gemäß dem JOLTS Report mehr als 9,0 Millionen offene Stellen gegeben.
Der ISM-Index der Industrie sei trotz eines Anstiegs auf 49,1 Punkte auch im Januar im rezessiven Bereich geblieben, während der Index für Dienstleistungen deutlich von 50,5 auf 53,4 geklettert sei.
Aufgrund der starken Konjunkturdaten sei die Erwartungshaltung hinsichtlich potenzieller Leitzinssenkungen der FED spürbar reduziert worden. Sei Mitte Januar eine Zinswende bereits im März mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent eingepreist worden, würden die Geldmärkte nun frühestens Juni als Termin voraussehen. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries sei bis auf 4,35 Prozent gestiegen.
Der USD habe unmittelbar nach den Daten zur Verbraucherpreisinflation Mitte Februar auf das höchste Niveau seit Jahresbeginn aufgewertet. Er habe aufgrund des risikofreudigen Marktumfeldes seine Gewinne wieder abgegeben und dürfte aus Sicht von sechs Monaten wieder bei rund EUR/USD 1,07 notieren. (Ausgabe Währungsbulletin März 2024) (01.03.2024/alc/a/a)
Die PCE-Kerninflation sei im Dezember von 3,2 auf 2,9 Prozent gefallen.
Der ISM-Index der Industrie sei trotz eines Anstiegs auf 49,1 Punkte auch im Januar im rezessiven Bereich geblieben, während der Index für Dienstleistungen deutlich von 50,5 auf 53,4 geklettert sei.
Aufgrund der starken Konjunkturdaten sei die Erwartungshaltung hinsichtlich potenzieller Leitzinssenkungen der FED spürbar reduziert worden. Sei Mitte Januar eine Zinswende bereits im März mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent eingepreist worden, würden die Geldmärkte nun frühestens Juni als Termin voraussehen. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries sei bis auf 4,35 Prozent gestiegen.
Der USD habe unmittelbar nach den Daten zur Verbraucherpreisinflation Mitte Februar auf das höchste Niveau seit Jahresbeginn aufgewertet. Er habe aufgrund des risikofreudigen Marktumfeldes seine Gewinne wieder abgegeben und dürfte aus Sicht von sechs Monaten wieder bei rund EUR/USD 1,07 notieren. (Ausgabe Währungsbulletin März 2024) (01.03.2024/alc/a/a)


