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USA: Zinspause der FED könnte US-Dollar weiter stützen
03.01.25 08:51
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Die Inflationsrate in den USA stieg im November von 2,6 auf 2,7 Prozent, die Kerninflation verharrte erneut bei 3,3 Prozent, die PCE-Kerninflation stieg im Oktober erwartungsgemäß auf 2,8 Prozent, so die Analysten von Postbank Research.
Der Arbeitsmarkt habe im November die durch die Hurrikans verzerrten schwachen Daten des Vormonats wettgemacht: Der Stellenaufbau habe mit 227 Tsd. leicht oberhalb der Erwartungen gelegen, die Vormonate seien zudem leicht aufwärts revidiert worden. Die Arbeitslosenquote sei von 4,1 auf 4,2 Prozent geklettert, die Gehälter hätten sich mit 4,0 Prozent zum Vorjahr stärker als erwartet erhöht.
Der ISM-Index des verarbeitenden Gewerbes habe sich im November stärker als erwartet innerhalb der Schrumpfungszone auf 48,4 Punkte erhöht, die Subindizes für Neuaufträge und Beschäftigung hätten sich robust verbessert. Der Index für Dienstleistungen sei jedoch unerwartet stark von 56,0 auf 52,1 Punkte gefallen.
Erwartungsgemäß habe die FED am 18. Dezember die Leitzinsen um 25 BP gesenkt und ihre Projektionen für weitere Leitzinssenkungen 2025 reduziert. An den Swapmärkten würden nun nur noch Zinssenkungen in Höhe von insgesamt 35 BP für 2025 eingepreist und keine weiteren mehr für 2026.
Kurzzeitig sei der US-Dollar zum Euro am 22. November auf ein Zwei-Jahreshoch bei EUR/USD 1,0335 geklettert. Zuletzt habe das Währungspaar seitwärts um EUR/USD 1,05 notiert, bevor es nach der FED-Sitzung wieder unter EUR/USD 1,04 gefallen sei. Der US-Dollar könne in den kommenden sechs Monaten weiter ansteigen und bei EUR/USD 1,00 notieren. (Ausgabe Währungsbulletin Januar 2025) (03.01.2025/alc/a/a)
Der Arbeitsmarkt habe im November die durch die Hurrikans verzerrten schwachen Daten des Vormonats wettgemacht: Der Stellenaufbau habe mit 227 Tsd. leicht oberhalb der Erwartungen gelegen, die Vormonate seien zudem leicht aufwärts revidiert worden. Die Arbeitslosenquote sei von 4,1 auf 4,2 Prozent geklettert, die Gehälter hätten sich mit 4,0 Prozent zum Vorjahr stärker als erwartet erhöht.
Erwartungsgemäß habe die FED am 18. Dezember die Leitzinsen um 25 BP gesenkt und ihre Projektionen für weitere Leitzinssenkungen 2025 reduziert. An den Swapmärkten würden nun nur noch Zinssenkungen in Höhe von insgesamt 35 BP für 2025 eingepreist und keine weiteren mehr für 2026.
Kurzzeitig sei der US-Dollar zum Euro am 22. November auf ein Zwei-Jahreshoch bei EUR/USD 1,0335 geklettert. Zuletzt habe das Währungspaar seitwärts um EUR/USD 1,05 notiert, bevor es nach der FED-Sitzung wieder unter EUR/USD 1,04 gefallen sei. Der US-Dollar könne in den kommenden sechs Monaten weiter ansteigen und bei EUR/USD 1,00 notieren. (Ausgabe Währungsbulletin Januar 2025) (03.01.2025/alc/a/a)


