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USA: Volatile Bewegungen der Renditen weiterhin wahrscheinlich
19.10.23 09:25
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Konjunkturdaten weisen auf eine weiterhin robuste US-Wirtschaft hin, so die Analysten von Postbank Research.
Insbesondere der Arbeitsmarkt zeige sich nach wie vor in Höchstform. Der ISM-PMI für das Verarbeitende Gewerbe habe sich von 47,6 auf 49,0 Zähler verbessert, bleibe damit aber im Kontraktionsbereich. Der ISM-PMI für Dienstleistungen habe erwartungsgemäß leicht von 54,5 auf 53,6 Punkte nachgegeben. Das Conference Board Verbrauchervertrauen sei hingegen im September spürbar von 108,7 auf 103,0 gesunken.
Im September habe die Inflationsrate entgegen den Erwartungen bei 3,7 Prozent verharrt, die Kerninflation sei von 4,3 auf 4,1 Prozent gesunken. Die PCE-Kernrate sei im August auf 3,9 Prozent gefallen.
Der Arbeitsmarktbericht für September dürfte der FED leichtes Kopfweh bereitet haben: Es seien 336 Tsd. Stellen neu geschaffen und zudem die Vormonate merklich aufwärts revidiert worden. Die Arbeitslosenquote habe bei 3,8 Prozent verharrt. Bemerkenswert auch, dass sich die offenen Stellen gemäß dem JOLTS-Report im August von 8,9 auf 9,6 Mio. erhöht hätten.
Die Terminmärkte würden einer möglichen finalen Zinserhöhung nur noch eine Wahrscheinlichkeit von 30 Prozent beimessen. Zinssenkungen würden 2024 frühestens im Juni oder Juli erwartet.
Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries sei Anfang Oktober auf ein 16-Jahres-Hoch bei 4,885 Prozent gestiegen. Nach taubenhaften FED-Äußerungen und wegen des Nahost-Konfliktes hätten sie dann moderat nachgegeben. In sechs Monaten dürften sie mit 4,25 Prozent niedriger notieren, falls sich eine Zinswende andeute. (Ausgabe Zinsbulletin Oktober 2023) (19.10.2023/alc/a/a)
Insbesondere der Arbeitsmarkt zeige sich nach wie vor in Höchstform. Der ISM-PMI für das Verarbeitende Gewerbe habe sich von 47,6 auf 49,0 Zähler verbessert, bleibe damit aber im Kontraktionsbereich. Der ISM-PMI für Dienstleistungen habe erwartungsgemäß leicht von 54,5 auf 53,6 Punkte nachgegeben. Das Conference Board Verbrauchervertrauen sei hingegen im September spürbar von 108,7 auf 103,0 gesunken.
Der Arbeitsmarktbericht für September dürfte der FED leichtes Kopfweh bereitet haben: Es seien 336 Tsd. Stellen neu geschaffen und zudem die Vormonate merklich aufwärts revidiert worden. Die Arbeitslosenquote habe bei 3,8 Prozent verharrt. Bemerkenswert auch, dass sich die offenen Stellen gemäß dem JOLTS-Report im August von 8,9 auf 9,6 Mio. erhöht hätten.
Die Terminmärkte würden einer möglichen finalen Zinserhöhung nur noch eine Wahrscheinlichkeit von 30 Prozent beimessen. Zinssenkungen würden 2024 frühestens im Juni oder Juli erwartet.
Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries sei Anfang Oktober auf ein 16-Jahres-Hoch bei 4,885 Prozent gestiegen. Nach taubenhaften FED-Äußerungen und wegen des Nahost-Konfliktes hätten sie dann moderat nachgegeben. In sechs Monaten dürften sie mit 4,25 Prozent niedriger notieren, falls sich eine Zinswende andeute. (Ausgabe Zinsbulletin Oktober 2023) (19.10.2023/alc/a/a)


