Erweiterte Funktionen
USA: Verzögert ein Soft Landing die Zinswende?
25.01.24 09:15
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Die Inflationsrate in den USA stieg im Dezember stärker als erwartet an, und zwar von 3,1 auf 3,4 Prozent, während die Kerninflationsrate von 4,0 auf 3,9 Prozent sank, so die Analysten von Postbank Research.
Die PCE-Kerninflation sei im November von 3,5 auf 3,2 Prozent gefallen.
Der Arbeitsmarkt habe im Dezember ein gemischtes Bild gezeigt: Der Stellenaufbau habe mit 216 Tsd. spürbar über der Markterwartung gelegen, die Vormonate seien jedoch abwärts revidiert worden. Die Arbeitslosenquote habe bei 3,7 Prozent verharrt, bedingt durch eine geringere Erwerbsquote. Im November habe es gemäß dem JOLTS Report weiterhin rund 8,8 Millionen offene Stellen gegeben.
Der ISM-Index der Industrie sei mit einem leichten Anstieg auf 47,4 Punkte auch im Dezember im rezessiven Bereich geblieben, während der Index für Dienstleistungen unerwartet von 52,7 auf 50,6 gefallen sei.
Bis Ende Dezember hätten die Terminmärkte knapp sieben Leitzinssenkungen der FED im laufenden Jahr eingepreist. Seit Jahresanfang seien diese Erwartungen jedoch etwas reduziert worden. Gleichzeitig sei die Konsenserwartung für den BIP-Zuwachs 2024 auf 1,4 Prozent gestiegen. Mitte Januar werde mit einer Wahrscheinlichkeit von knapp 50 Prozent eine Zinswende bereits für den März eingepreist. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries sei zurück auf 4,10 Prozent, das Niveau vor der FED-Sitzung gestiegen.
Der USD habe im Januar seine Verluste vom Dezember wieder wettgemacht und dürfte aus Sicht von sechs Monaten bei rund EUR/USD 1,07 notieren. (Ausgabe Währungsbulletin Februar 2024) (25.01.2024/alc/a/a)
Die PCE-Kerninflation sei im November von 3,5 auf 3,2 Prozent gefallen.
Der ISM-Index der Industrie sei mit einem leichten Anstieg auf 47,4 Punkte auch im Dezember im rezessiven Bereich geblieben, während der Index für Dienstleistungen unerwartet von 52,7 auf 50,6 gefallen sei.
Bis Ende Dezember hätten die Terminmärkte knapp sieben Leitzinssenkungen der FED im laufenden Jahr eingepreist. Seit Jahresanfang seien diese Erwartungen jedoch etwas reduziert worden. Gleichzeitig sei die Konsenserwartung für den BIP-Zuwachs 2024 auf 1,4 Prozent gestiegen. Mitte Januar werde mit einer Wahrscheinlichkeit von knapp 50 Prozent eine Zinswende bereits für den März eingepreist. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries sei zurück auf 4,10 Prozent, das Niveau vor der FED-Sitzung gestiegen.
Der USD habe im Januar seine Verluste vom Dezember wieder wettgemacht und dürfte aus Sicht von sechs Monaten bei rund EUR/USD 1,07 notieren. (Ausgabe Währungsbulletin Februar 2024) (25.01.2024/alc/a/a)


