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USA: Verlangsamung des Preiswachstums
13.12.22 16:00
XTB
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Der USD schwächt sich ab, Aktien stiegen, da die US-Inflation stärker als erwartet nachließ, so die Experten von XTB.
Die vielbeachtete US-Verbraucherpreisinflation für November sei veröffentlicht worden und habe eine Verlangsamung des Preiswachstums gezeigt. Die Daten seien hinter den Erwartungen zurückgeblieben: Die Gesamtinflation in den USA sei im November auf 7,1% gegenüber den erwarteten 7,3% im Vorjahr und gegenüber 7,7% im Oktober gesunken.
Die Energiekosten seien um 13,1% (gegenüber 17,6% im Oktober) gestiegen, was auf Benzin (10,1% gegenüber 17,5%), Heizöl (65,7% gegenüber 68,5%) und Strom (13,7% gegenüber 14,1%) zurückzuführen sei. Eine Verlangsamung sei auch bei den Lebensmittelpreisen zu beobachten gewesen (10,6% gegenüber 10,9%), während die Kosten für Gebrauchtwagen und Lastkraftwagen um 3,3% zurückgegangen seien (nach einem Anstieg um 2% im Oktober). Andererseits seien die Preise für Unterkünfte (7,1% gegenüber 6,9%) schneller gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat sei der Verbraucherpreisindex nur um 0,1% gestiegen, so wenig wie seit drei Monaten nicht mehr, und habe auch unter den Prognosen von 0,3% gelegen. Der stärkste Aufwärtsdruck gehe nach wie vor von den Dienstleistungen aus, während die Preise für Waren aufgrund von Verbesserungen in den Lieferketten nachgeben dürften.
Die Kernrate des Verbraucherpreisindex habe ebenfalls unter der Konsensschätzung gelegen und habe 6,0% gegenüber 6,1% im Vorjahr betragen. 6,1% YoY und im Vergleich zu 6,3% YoY im Vormonat.
Überraschend sei der Rückgang der Kerninflation. Bei der Gesamtinflation gehe der Beitrag des Energiesektors zurück: von 1,3% auf 1,0%. Auch der Beitrag der Waren gehe von 1,1% auf 0,8% zurück. Die Daten könnten darauf hindeuten, dass die Inflation ihren Höhepunkt bereits erreicht habe, was im Einklang mit der jüngsten Änderung der Rhetorik der FED stehe. Ein leichter Anstieg der monatlichen Inflationsrate sei ebenfalls bemerkenswert. (13.12.2022/alc/a/a)
Die vielbeachtete US-Verbraucherpreisinflation für November sei veröffentlicht worden und habe eine Verlangsamung des Preiswachstums gezeigt. Die Daten seien hinter den Erwartungen zurückgeblieben: Die Gesamtinflation in den USA sei im November auf 7,1% gegenüber den erwarteten 7,3% im Vorjahr und gegenüber 7,7% im Oktober gesunken.
Die Kernrate des Verbraucherpreisindex habe ebenfalls unter der Konsensschätzung gelegen und habe 6,0% gegenüber 6,1% im Vorjahr betragen. 6,1% YoY und im Vergleich zu 6,3% YoY im Vormonat.
Überraschend sei der Rückgang der Kerninflation. Bei der Gesamtinflation gehe der Beitrag des Energiesektors zurück: von 1,3% auf 1,0%. Auch der Beitrag der Waren gehe von 1,1% auf 0,8% zurück. Die Daten könnten darauf hindeuten, dass die Inflation ihren Höhepunkt bereits erreicht habe, was im Einklang mit der jüngsten Änderung der Rhetorik der FED stehe. Ein leichter Anstieg der monatlichen Inflationsrate sei ebenfalls bemerkenswert. (13.12.2022/alc/a/a)


