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USA: Die Verbraucherpreise im September stärker gestiegen als erwartet - Die Renditen ziehen stark an
13.10.22 15:00
Der Aktionär
Kulmbach (www.anleihencheck.de) - In den USA ist erneut die erhoffte Abschwächung der Inflation ausgeblieben, so Thomas Bergmann vom Anlegermagazin "Der Aktionär".
Die Verbraucherpreise seien im September stärker gestiegen als erwartet, auch bei der Kernrate, die um Energie- und Nahrungsmittelpreise bereinigt werde. Die Anleger seien angesichts der Daten enttäuscht. Der DAX verliere binnen weniger Sekunden 250 Zähler.
Der Consumer Price Index (CPI) in den USA sei im September um 8,2 Prozent gestiegen, die Kernrate (Core CPI) um 6,6 Prozent. Im Monatsvergleich sei der CPI um 0,4 Prozent geklettert, die Kernrate um 0,6 Prozent. Alle Zahlen seien höher als erwartet.
An den Aktienmärkten kämen die Daten nicht gut an. Der DAX verliere binnen weniger Sekunden 250 Zähler und rutsche ins Minus. Auch die US-Futures würden Federn lassen, vor allem an der Technologiebörse NASDAQ, während der Bitcoin ebenfalls falle. Der Euro gebe auch wieder nach, während die US-Renditen stark anziehen würden.
Die überraschend hohe Inflation lasse offensichtlich die Hoffnung der Anleger auf eine nicht ganz so straffe Geldpolitik in den USA und in der Eurozone wie eine Seifenblase zerplatzen. Höhere US-Zinsen würden nicht nur die Wirtschaft belasten, sondern speziell Wachstumsunternehmen sowie die Kryptowährungen.
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (13.10.2022/alc/a/a)
Die Verbraucherpreise seien im September stärker gestiegen als erwartet, auch bei der Kernrate, die um Energie- und Nahrungsmittelpreise bereinigt werde. Die Anleger seien angesichts der Daten enttäuscht. Der DAX verliere binnen weniger Sekunden 250 Zähler.
An den Aktienmärkten kämen die Daten nicht gut an. Der DAX verliere binnen weniger Sekunden 250 Zähler und rutsche ins Minus. Auch die US-Futures würden Federn lassen, vor allem an der Technologiebörse NASDAQ, während der Bitcoin ebenfalls falle. Der Euro gebe auch wieder nach, während die US-Renditen stark anziehen würden.
Die überraschend hohe Inflation lasse offensichtlich die Hoffnung der Anleger auf eine nicht ganz so straffe Geldpolitik in den USA und in der Eurozone wie eine Seifenblase zerplatzen. Höhere US-Zinsen würden nicht nur die Wirtschaft belasten, sondern speziell Wachstumsunternehmen sowie die Kryptowährungen.
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (13.10.2022/alc/a/a)


