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USA: Verbraucher- und Produzentenpreisinflation im Fokus
12.11.24 09:25
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Nach den Präsidentschaftswahlen in den USA und der FOMC-Sitzung widmen wir uns in dieser Woche unter anderem der Verbraucherpreisinflation (Mittwoch) und der Produzentenpreisinflation (Donnerstag), so die Analysten von Postbank Research.
Die Wiederwahl von Donald Trump habe die Befürchtung geweckt, dass die Inflationserwartungen steigen könnten. Ähnlich wie beim ersten Handelskrieg könnten verschiedene Zölle im Laufe der Zeit und abhängig von den politischen Verhandlungen schrittweise eingeführt werden. Die Auswirkungen dieser Zölle auf die Inflation seien jedoch schwer zu messen. Darüber hinaus stünden weitere wichtige Konjunkturdaten an. Die Einzelhandelsumsätze dürften am Freitag einen moderaten Anstieg zeigen (+0,3% im Vergleich zum Vormonat, ohne Automobile), während die Industrieproduktion wahrscheinlich einen weiteren monatlichen Rückgang aufweisen werde (Erwartung: -0,4%).
Am Donnerstag werde das US-Finanzministerium die monatlichen Budgetzahlen veröffentlichen. Eine neue Steuerpolitik gehöre zu den Prioritäten des neuen Präsidenten. Diese solle eine Verlängerung des TCJA und zusätzliche Steuersenkungen umfassen, was den vom CBO prognostizierten Durchschnitt des Defizits von 6,5% für die nächsten Jahre unter Druck setzen würde.
Fazit: Die Veröffentlichung wichtiger VPI-Zahlen stehe bevor. Es bestehe große Unsicherheit über die Auswirkungen der von Trump vorgeschlagenen Zölle auf die Inflation. (Ausgabe vom 11.11.2024) (12.11.2024/alc/a/a)
Die Wiederwahl von Donald Trump habe die Befürchtung geweckt, dass die Inflationserwartungen steigen könnten. Ähnlich wie beim ersten Handelskrieg könnten verschiedene Zölle im Laufe der Zeit und abhängig von den politischen Verhandlungen schrittweise eingeführt werden. Die Auswirkungen dieser Zölle auf die Inflation seien jedoch schwer zu messen. Darüber hinaus stünden weitere wichtige Konjunkturdaten an. Die Einzelhandelsumsätze dürften am Freitag einen moderaten Anstieg zeigen (+0,3% im Vergleich zum Vormonat, ohne Automobile), während die Industrieproduktion wahrscheinlich einen weiteren monatlichen Rückgang aufweisen werde (Erwartung: -0,4%).
Am Donnerstag werde das US-Finanzministerium die monatlichen Budgetzahlen veröffentlichen. Eine neue Steuerpolitik gehöre zu den Prioritäten des neuen Präsidenten. Diese solle eine Verlängerung des TCJA und zusätzliche Steuersenkungen umfassen, was den vom CBO prognostizierten Durchschnitt des Defizits von 6,5% für die nächsten Jahre unter Druck setzen würde.
Fazit: Die Veröffentlichung wichtiger VPI-Zahlen stehe bevor. Es bestehe große Unsicherheit über die Auswirkungen der von Trump vorgeschlagenen Zölle auf die Inflation. (Ausgabe vom 11.11.2024) (12.11.2024/alc/a/a)
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| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 17.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


