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USA: Überraschend positive Inflationszahlen
11.04.25 08:53
Oberbank
Linz (www.anleihencheck.de) - Gestern wurden in den USA überraschend positive Inflationszahlen veröffentlicht, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.
Die Inflation sei im Monat März von zuvor 2,8% auf 2,4% gesunken und habe damit unter den Erwartungen gelegen. Das könnte der US-Notenbank FED Spielraum geben, die Zinsen zu senken. Den Forderungen von Trump zum Trotz, werde FED-Präsident Powell angesichts des Zollstreits aber auch auf die Inflationserwartungen schauen. Der US-Dollar habe prompt reagiert und im Vergleich zum Euro seit gestern um knapp 3% abgeschwächt und notiere heute Morgen bei knapp unter 1,1300. Somit habe EUR/USD die wichtige Marke von 1,1200 (Höchststände von September 2024) geknackt und durchbreche ebenso das obere Ende des Trendkanals. Federn lassen müssen hätten gestern auch die amerikanischen Aktienmärkte, die gestern Teile ihrer Gewinne vom Mittwoch wieder hätten abgeben müssen. Am Ende einer handelspolitisch spannenden Woche, hier die zentrale Frage für die kommenden Tage und Wochen: Komme es in den nächsten 90 Tagen zu Lösungen im Handelsstreit und stehe am Ende sogar der Abbau von Zöllen weltweit am Programm? Oder verschärfe sich der Handelsstreit mit China (Trump habe hier gestern erneut höhere Zölle angekündigt) und flamme jener mit anderen Ländern (etwa mit der EU) in spätestens 90 Tage wieder auf? Volatilität wie heute an den Devisenmärkten sei vorprogrammiert - Absicherung das Gebot der Stunde. (11.04.2025/alc/a/a)
Die Inflation sei im Monat März von zuvor 2,8% auf 2,4% gesunken und habe damit unter den Erwartungen gelegen. Das könnte der US-Notenbank FED Spielraum geben, die Zinsen zu senken. Den Forderungen von Trump zum Trotz, werde FED-Präsident Powell angesichts des Zollstreits aber auch auf die Inflationserwartungen schauen. Der US-Dollar habe prompt reagiert und im Vergleich zum Euro seit gestern um knapp 3% abgeschwächt und notiere heute Morgen bei knapp unter 1,1300. Somit habe EUR/USD die wichtige Marke von 1,1200 (Höchststände von September 2024) geknackt und durchbreche ebenso das obere Ende des Trendkanals. Federn lassen müssen hätten gestern auch die amerikanischen Aktienmärkte, die gestern Teile ihrer Gewinne vom Mittwoch wieder hätten abgeben müssen. Am Ende einer handelspolitisch spannenden Woche, hier die zentrale Frage für die kommenden Tage und Wochen: Komme es in den nächsten 90 Tagen zu Lösungen im Handelsstreit und stehe am Ende sogar der Abbau von Zöllen weltweit am Programm? Oder verschärfe sich der Handelsstreit mit China (Trump habe hier gestern erneut höhere Zölle angekündigt) und flamme jener mit anderen Ländern (etwa mit der EU) in spätestens 90 Tage wieder auf? Volatilität wie heute an den Devisenmärkten sei vorprogrammiert - Absicherung das Gebot der Stunde. (11.04.2025/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


