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USA: Swapmärkte preisen robuste Zinswende für September ein
16.08.24 09:30
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Stimmungsindikatoren für den Juli lieferten gemischte Signale für die Konjunktur in den USA: Der ISM-Index des Verarbeitenden Gewerbes stürzte von 48,5 auf 46,8 Zähler, wobei besonders die Unterindices der Neuaufträge und der Beschäftigung stark nachgaben, so die Analysten von Postbank Research.
Der ISM-Index der Dienstleistungen habe sich vom Drei-Jahrestief bei 48,8 auf 51,4 Punkte verbessert. Auch das Conference Board Verbrauchervertrauen sei moderat angestiegen.
Im Juni sei die CPI-Inflationsrate unerwartet deutlich auf 3,0 Prozent gefallen, die Kernrate ebenfalls auf 3,3 Prozent, während die PCE-Kernrate im Juni bei 2,6 Prozent verharrt habe.
Der Arbeitsmarkt habe leichte Schwächesignale gezeigt: Die neugeschaffenen Stellen hätten unterhalb der Prognosen gelegen, die Arbeitslosenquote sei unerwartet von 4,1 auf 4,3 Prozent gestiegen, die durchschnittlichen Stundenlöhne seien mit geringerer Dynamik gestiegen. Die offenen Stellen gemäß JOLTS-Report seien im Juni leicht gesunken.
Die Terminmärkte würden eine Zinswende für den September fest einpreisen, mit 50%-iger Wahrscheinlichkeit gar um 50 Basispunkte. Die Analysten würden drei Zinsschritte a 25 BP bis Ende des Jahres sehen.
Die Rendite 10-jähriger US-Treasuries sei von 4,30 Prozent noch am 24. Juli auf 3,67 Prozent im Zuge der Marktturbulenzen Anfang August gestürzt. Nach den Service-ISM-Daten sei es retour auf 4,00 Prozent gegangen. Der Renditeabsturz schien und scheint uns übertrieben, so die Analysten von Postbank Research. Trotz der erwarteten Zinswende der FED im September sollten die zehnjährigen in sechs Monaten mit 4,25 Prozent etwas höher als aktuell rentieren. (Ausgabe Zinsbulletin August 2024) (16.08.2024/alc/a/a)
Der ISM-Index der Dienstleistungen habe sich vom Drei-Jahrestief bei 48,8 auf 51,4 Punkte verbessert. Auch das Conference Board Verbrauchervertrauen sei moderat angestiegen.
Der Arbeitsmarkt habe leichte Schwächesignale gezeigt: Die neugeschaffenen Stellen hätten unterhalb der Prognosen gelegen, die Arbeitslosenquote sei unerwartet von 4,1 auf 4,3 Prozent gestiegen, die durchschnittlichen Stundenlöhne seien mit geringerer Dynamik gestiegen. Die offenen Stellen gemäß JOLTS-Report seien im Juni leicht gesunken.
Die Terminmärkte würden eine Zinswende für den September fest einpreisen, mit 50%-iger Wahrscheinlichkeit gar um 50 Basispunkte. Die Analysten würden drei Zinsschritte a 25 BP bis Ende des Jahres sehen.
Die Rendite 10-jähriger US-Treasuries sei von 4,30 Prozent noch am 24. Juli auf 3,67 Prozent im Zuge der Marktturbulenzen Anfang August gestürzt. Nach den Service-ISM-Daten sei es retour auf 4,00 Prozent gegangen. Der Renditeabsturz schien und scheint uns übertrieben, so die Analysten von Postbank Research. Trotz der erwarteten Zinswende der FED im September sollten die zehnjährigen in sechs Monaten mit 4,25 Prozent etwas höher als aktuell rentieren. (Ausgabe Zinsbulletin August 2024) (16.08.2024/alc/a/a)


