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USA: Swapmärkte preisen Zinssenkungen der FED weiter aus
29.11.24 09:40
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Die Inflationsrate in den USA stieg im Oktober von 2,4 auf 2,6 Prozent, die Kerninflation verharrte bei 3,3 Prozent, die PCE-Kerninflation im September bei 2,7 Prozent, erwartet wurden nur 2,6 Prozent, so die Analysten von Postbank Research.
Der Arbeitsmarkt dürfte im Oktober durch die Hurrikans verzerrt gewesen sein: Der Stellenaufbau habe mit 12 Tsd. um rund 100 Tsd. unterhalb der Erwartungen gelegen, die beiden Vormonate seien zudem kräftig abwärts revidiert worden. Die Arbeitslosenquote sei bei 4,1 Prozent geblieben, die Gehälter seien mit 4,0 Prozent zum Vorjahr stärker als im Vormonat gestiegen.
Der ISM-Index der Industrie sei im Oktober unerwartet tiefer in die Schrumpfungszone bei 46,5 Punkten gesunken, die Subindizes für Neuaufträge und Beschäftigung seien jedoch gestiegen. Der Index für Dienstleistungen sei unerwartet von 54,9 auf 56,0 Punkte geklettert.
Erwartungsgemäß habe die FED am 7. November die Leitzinsen um 25 BP gesenkt. Infolge des Wahlerfolgs Donald Trumps und der Republikaner seien die Inflationserwartungen aufgrund der angekündigten Zölle und Stimuli spürbar angestiegen, während an den Swapmärkten Leitzinssenkungen für 2025 teils ausgepreist worden seien. Für die Sitzung am 18. Dezember erwarteten die Swapmärkte eine Zinssenkung um weitere 25 BP mit einer Wahrscheinlichkeit von lediglich rund 60 Prozent.
Nach den US-Wahlen habe der US-Dollar zuletzt starken Rückenwind erhalten. Er sei zum Euro auf ein Zwei-Jahreshoch bei EUR/USD 1,0335 gestiegen. Er könnte in sechs Monaten noch etwas ansteigen und bei EUR/USD 1,00 notieren. (Ausgabe Währungsbulletin Dezember 2024) (29.11.2024/alc/a/a)
Der Arbeitsmarkt dürfte im Oktober durch die Hurrikans verzerrt gewesen sein: Der Stellenaufbau habe mit 12 Tsd. um rund 100 Tsd. unterhalb der Erwartungen gelegen, die beiden Vormonate seien zudem kräftig abwärts revidiert worden. Die Arbeitslosenquote sei bei 4,1 Prozent geblieben, die Gehälter seien mit 4,0 Prozent zum Vorjahr stärker als im Vormonat gestiegen.
Erwartungsgemäß habe die FED am 7. November die Leitzinsen um 25 BP gesenkt. Infolge des Wahlerfolgs Donald Trumps und der Republikaner seien die Inflationserwartungen aufgrund der angekündigten Zölle und Stimuli spürbar angestiegen, während an den Swapmärkten Leitzinssenkungen für 2025 teils ausgepreist worden seien. Für die Sitzung am 18. Dezember erwarteten die Swapmärkte eine Zinssenkung um weitere 25 BP mit einer Wahrscheinlichkeit von lediglich rund 60 Prozent.
Nach den US-Wahlen habe der US-Dollar zuletzt starken Rückenwind erhalten. Er sei zum Euro auf ein Zwei-Jahreshoch bei EUR/USD 1,0335 gestiegen. Er könnte in sechs Monaten noch etwas ansteigen und bei EUR/USD 1,00 notieren. (Ausgabe Währungsbulletin Dezember 2024) (29.11.2024/alc/a/a)


