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USA: Starkes Wachstum - Inflation bleibt hinter den Erwartungen zurück
29.04.19 11:45
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Trotz Regierungsstillstand und besonders kalter Witterung wuchs die US-Wirtschaft im ersten Quartal annualisiert um 3,2 Prozent, Analysten hatten lediglich mit 2,3 Prozent gerechnet, berichtet die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
Die Inflation im ersten Quartal sei hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Nach der Veröffentlichung der vermeintlich guten Daten habe der US-Dollar allerdings gegenüber dem Euro abgewertet, denn in den Details hätten sich auch besorgniserregende Entwicklungen gezeigt. Getrieben worden sei das Wachstum vor allem durch einen Importrückgang, Lagerinvestitionen sowie erhöhte Ausgaben der Länder und Gemeinden. Keine dieser Positionen dürfte zu nachhaltigem Wachstum führen. Gegenwind habe das Wachstum hingegen vom Rückgang des Investitions- und Konsumwachstums bekommen. Der Verbrauchervertrauensindex der University of Michigan habe für April eine leichte Verbesserung der Konsumentenstimmung angezeigt.
Wichtiger als das US-Wachstum dürfte für den Dollar die Entwicklung der globalen Konjunktur sein. Eine Stabilisierung hier könnten die Kapitalströme in die USA reduzieren, die den Dollar derzeit stärken würden. Mehr Klarheit würden die morgigen Daten zum Eurozonen-Wachstum liefern. Zwar erwartet die Deutsche Bank AG lediglich ein Wachstum von 0,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal, zuletzt starke Zahlen zur Industrieproduktion sowie zum Einzelhandel könnten jedoch auch zu einer Beschleunigung des Wachstums auf 0,4 Prozent führen. (29.04.2019/alc/a/a)
Die Inflation im ersten Quartal sei hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Nach der Veröffentlichung der vermeintlich guten Daten habe der US-Dollar allerdings gegenüber dem Euro abgewertet, denn in den Details hätten sich auch besorgniserregende Entwicklungen gezeigt. Getrieben worden sei das Wachstum vor allem durch einen Importrückgang, Lagerinvestitionen sowie erhöhte Ausgaben der Länder und Gemeinden. Keine dieser Positionen dürfte zu nachhaltigem Wachstum führen. Gegenwind habe das Wachstum hingegen vom Rückgang des Investitions- und Konsumwachstums bekommen. Der Verbrauchervertrauensindex der University of Michigan habe für April eine leichte Verbesserung der Konsumentenstimmung angezeigt.
Wichtiger als das US-Wachstum dürfte für den Dollar die Entwicklung der globalen Konjunktur sein. Eine Stabilisierung hier könnten die Kapitalströme in die USA reduzieren, die den Dollar derzeit stärken würden. Mehr Klarheit würden die morgigen Daten zum Eurozonen-Wachstum liefern. Zwar erwartet die Deutsche Bank AG lediglich ein Wachstum von 0,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal, zuletzt starke Zahlen zur Industrieproduktion sowie zum Einzelhandel könnten jedoch auch zu einer Beschleunigung des Wachstums auf 0,4 Prozent führen. (29.04.2019/alc/a/a)
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