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USA: Solider Arbeitsmarkt verhindert weitere Leitzinssenkungen
10.01.20 09:43
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Mit 3,5% lag die Arbeitslosenquote in den USA im November auf dem tiefsten Stand seit mehreren Dekaden, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Gemessen an der hohen Auslastung des Arbeitsmarktes sei das Stellenwachstum in den vergangenen Monaten beeindruckend gewesen. Zwar habe 2019 nicht die Dynamik des Vorjahres verteidigt werden können, was in Anbetracht der Eintrübung der Unternehmensstimmung in den USA in den vergangenen Monaten aber wenig überraschend sei. Im November sei es sogar entgegen den Trend zu einer überraschend starken Beschleunigung des Stellenaufbaus auf 266.000 gekommen. Die Analysten würden bei den heute anstehenden Daten zu den neugeschaffenen Stellen mit einem Plus von 150.000 rechnen. Damit würde zwar der hohe Novemberzuwachs nicht bestätigt, der Arbeitsmarkt würde sich aber weiter in guter Verfassung präsentieren.
Solange sich der US-Arbeitsmarkt robust zeige, sei nach den drei Leitzinssenkungen im vergangenen Jahr nicht mit einer weiteren geldpolitischen Lockerung durch die US-Notenbank zu rechnen. Eine zu lockere Geldpolitik würde in diesem Umfeld die Gefahr von Fehlallokationen in der Wirtschaft erhöhen. Solange die US-Notenbank auf weitere Zinssenkungen verzichte, würden die Analysten von einer anhaltenden Stärke des US-Dollars zum Euro ausgehen. (10.01.2020/alc/a/a)
Gemessen an der hohen Auslastung des Arbeitsmarktes sei das Stellenwachstum in den vergangenen Monaten beeindruckend gewesen. Zwar habe 2019 nicht die Dynamik des Vorjahres verteidigt werden können, was in Anbetracht der Eintrübung der Unternehmensstimmung in den USA in den vergangenen Monaten aber wenig überraschend sei. Im November sei es sogar entgegen den Trend zu einer überraschend starken Beschleunigung des Stellenaufbaus auf 266.000 gekommen. Die Analysten würden bei den heute anstehenden Daten zu den neugeschaffenen Stellen mit einem Plus von 150.000 rechnen. Damit würde zwar der hohe Novemberzuwachs nicht bestätigt, der Arbeitsmarkt würde sich aber weiter in guter Verfassung präsentieren.
Solange sich der US-Arbeitsmarkt robust zeige, sei nach den drei Leitzinssenkungen im vergangenen Jahr nicht mit einer weiteren geldpolitischen Lockerung durch die US-Notenbank zu rechnen. Eine zu lockere Geldpolitik würde in diesem Umfeld die Gefahr von Fehlallokationen in der Wirtschaft erhöhen. Solange die US-Notenbank auf weitere Zinssenkungen verzichte, würden die Analysten von einer anhaltenden Stärke des US-Dollars zum Euro ausgehen. (10.01.2020/alc/a/a)
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| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
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