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USA: Renditen der Langläufer zuletzt etwas niedriger
11.08.25 09:15
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Stimmungsindikatoren verschlechterten sich im Juli mehrheitlich: Der ISM-Index des verarbeitenden Gewerbes sank unerwartet von 49,0 auf 48,0 Zähler, die Subindizes der Neuaufträge und der Beschäftigung gaben spürbar nach, so die Analysten von Postbank Research.
Auch der ISM-Index der Dienstleistungen sei unerwartet von 50,8 auf 50,1 gefallen. Und auch hier hätten die Subindizes für Neuaufträge und Beschäftigung nachgegeben – letzterer sei spürbar tiefer in die Schrumpfungszone gesunken. Das Conference Board Verbrauchervertrauen habe sich stabilisiert, der Uni-of-Michigan-Index ebenfalls. Die Inflationserwartungen der Verbraucher seien etwas zurückgegangen.
Im Juni sei die Verbraucherpreisinflation kräftiger als erwartet von 2,4 auf 2,7 % gestiegen, die Kernrate sei auf 2,9 % geklettert, die PCE-Kernrate sei ebenfalls im Juni von 2,7 auf 2,8 % vorgerückt.
Im Juni seien mit 73.000 weniger Stellen als erwartet geschaffen worden, bedeutender sei gewesen, dass die Stellenzuwächse der beiden Vormonate um 258.000 abwärts revidiert worden seien. Die Arbeitslosenquote sei auf 4,2 % gestiegen.
Die Swapmärkte würden nach diesen Daten eine Zinssenkung um 25 Basispunkte mit 95 %-iger Wahrscheinlichkeit für den September einpreisen und kumuliert insgesamt rund 60 Basispunkte bis zum Jahresende.
Die Rendite 10-jähriger US-Treasuries sei von 4,48 % Mitte Juli bis auf 4,19 % am 5. August nach den Arbeitsmarktdaten gesunken. Aktuell stehe sie bei rund 4,20 %. Sofern die US-Wirtschaft nicht unerwartet stark einbreche, würden zehnjährige Treasuries Ende 2025 bei 4,45 % rentieren. (Ausgabe August 2025) (11.08.2025/alc/a/a)
Auch der ISM-Index der Dienstleistungen sei unerwartet von 50,8 auf 50,1 gefallen. Und auch hier hätten die Subindizes für Neuaufträge und Beschäftigung nachgegeben – letzterer sei spürbar tiefer in die Schrumpfungszone gesunken. Das Conference Board Verbrauchervertrauen habe sich stabilisiert, der Uni-of-Michigan-Index ebenfalls. Die Inflationserwartungen der Verbraucher seien etwas zurückgegangen.
Im Juni seien mit 73.000 weniger Stellen als erwartet geschaffen worden, bedeutender sei gewesen, dass die Stellenzuwächse der beiden Vormonate um 258.000 abwärts revidiert worden seien. Die Arbeitslosenquote sei auf 4,2 % gestiegen.
Die Swapmärkte würden nach diesen Daten eine Zinssenkung um 25 Basispunkte mit 95 %-iger Wahrscheinlichkeit für den September einpreisen und kumuliert insgesamt rund 60 Basispunkte bis zum Jahresende.
Die Rendite 10-jähriger US-Treasuries sei von 4,48 % Mitte Juli bis auf 4,19 % am 5. August nach den Arbeitsmarktdaten gesunken. Aktuell stehe sie bei rund 4,20 %. Sofern die US-Wirtschaft nicht unerwartet stark einbreche, würden zehnjährige Treasuries Ende 2025 bei 4,45 % rentieren. (Ausgabe August 2025) (11.08.2025/alc/a/a)


