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USA: Renditen der Langläufer sind wieder an der oberen Barriere abgeprallt
10.09.25 09:40
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Stimmungsindikatoren in den USA verbesserten sich im August nicht wesentlich: Der ISM-Index des Verarbeitenden Gewerbes kletterte geringer als erwartet von 48,0 auf 48,7 Zähler, der Subindex für Neuaufträge legte kräftig zu, der für die Beschäftigung hingegen enttäuschend gering, so die Analysten von Postbank Research.
Der ISM-Index der Dienstleistungen sei stärker als erwartet von 50,1 auf 52,0 gestiegen. Und auch hier hätten die Subindices für Neuaufträge und Beschäftigung kräftig bzw. dürftig zugelegt. Das Conference Board Verbrauchervertrauen habe sich auf relativ niedrigem Niveau stabilisiert, der Uni-of-Michigan-Index ebenfalls. Die Inflationserwartungen der Verbraucher seien etwas zurückgegangen.
Im Juli habe die Verbraucherpreisinflation bei 2,7% verharrt, ein leichter Anstieg sei erwartet worden. Die Kernrate habe dafür stärker als erwartet von 2,9% auf 3,1% zugelegt, die PCE-Kernrate sei im Juli von 2,8% auf 2,9% vorgerückt.
Im August seien mit 22.000 erneut weniger Stellen als erwartet geschaffen worden, zudem seien die Stellenzuwächse der beiden Vormonate um 21.000 abwärts revidiert worden - die schwachen Daten des Vormonats seien somit mehr als bestätigt worden. Die Arbeitslosenquote sei auf 4,3% gestiegen.
Die Swapmärkte würden nach diesen Daten eine Zinssenkung am 17. September einpreisen, mit einer geringen Wahrscheinlichkeit sogar, dass es auch 50 Basispunkte Zinssenkung werden könnten.
Die Rendite 10-jähriger US-Treasuries sei von 4,35% Mitte August bis auf 4,05% am 08. September nach den erneut mauen Arbeitsmarktdaten gesunken. Sofern die US-Wirtschaft nicht unerwartet stark einbreche oder die FED trotz hoher Inflation die Zinsen zu stark senke, könnten sie Ende 2025 bei 4,45% rentieren. (Zinsbulletin September 2025) (10.09.2025/alc/a/a)
Der ISM-Index der Dienstleistungen sei stärker als erwartet von 50,1 auf 52,0 gestiegen. Und auch hier hätten die Subindices für Neuaufträge und Beschäftigung kräftig bzw. dürftig zugelegt. Das Conference Board Verbrauchervertrauen habe sich auf relativ niedrigem Niveau stabilisiert, der Uni-of-Michigan-Index ebenfalls. Die Inflationserwartungen der Verbraucher seien etwas zurückgegangen.
Im August seien mit 22.000 erneut weniger Stellen als erwartet geschaffen worden, zudem seien die Stellenzuwächse der beiden Vormonate um 21.000 abwärts revidiert worden - die schwachen Daten des Vormonats seien somit mehr als bestätigt worden. Die Arbeitslosenquote sei auf 4,3% gestiegen.
Die Swapmärkte würden nach diesen Daten eine Zinssenkung am 17. September einpreisen, mit einer geringen Wahrscheinlichkeit sogar, dass es auch 50 Basispunkte Zinssenkung werden könnten.
Die Rendite 10-jähriger US-Treasuries sei von 4,35% Mitte August bis auf 4,05% am 08. September nach den erneut mauen Arbeitsmarktdaten gesunken. Sofern die US-Wirtschaft nicht unerwartet stark einbreche oder die FED trotz hoher Inflation die Zinsen zu stark senke, könnten sie Ende 2025 bei 4,45% rentieren. (Zinsbulletin September 2025) (10.09.2025/alc/a/a)


