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USA: Renditen der Langläufer bleiben auf relativ hohem Niveau
16.06.25 09:30
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - US-Stimmungsindikatoren fielen für den Mai gemischt aus: Der ISM- Index des verarbeitenden Gewerbes sank leicht von 48,7 auf 48,5 Zähler, die Subindices der Neuaufträge und der Beschäftigung stiegen jedoch leicht an, der für die bezahlten Preise bleibt auf sehr hohem Niveau, so die Analysten von Postbank Research.
Der ISM-Index der Dienstleistungen sei entgegen der Erwartung eines Anstiegs von 51,6 auf 49,9 gefallen, der Subindex für Neuaufträge sei von 52,3 auf 46,4 abgestürzt. Der für die Beschäftigung habe von 49,0 auf 50,7 zugelegt. Das Conference Board Verbrauchervertrauen sei deutlich angestiegen, der Uni of Michigan-Index leicht. Die Inflationserwartungen hätten bei letzterem weiter zugelegt.
Im Mai sei die Inflationsrate der Verbraucherpreise von 2,3 auf 2,4% gestiegen, die Kernrate habe bei 2,8% verharrt, die PCE-Kernrate sei im April von 2,7 auf 2,5% gesunken.
Im Mai hätten die neu besetzten Stellen mit 139.000 leicht über den Erwartungen gelegen, die beiden Vormonate seien aber um 95.000 abwärts revidiert worden. Die Arbeitslosenquote habe bei 4,2% verharrt.
Die Swap-Märkte würden eine Zinssenkung um 25 Basispunkte nun komplett erst für Oktober einpreisen, kumuliert insgesamt knapp 50 Basispunkte bis zum Jahresende. Die Rendite 10-jähriger US-Treasuries habe seit Mitte April meist zwischen 4,30 und 4,60% geschwankt. Aktuell stehe sie bei rund 4,45%. Sofern es nicht zu einer Eskalation im Handelskonflikt komme und die Märkte nicht stark negativ auf die US-Staatsverschuldung reagieren würden, dürften zehnjährige Treasuries auch Ende 2025 bei 4,45% rentieren. (Zinsbulletin Juni 2025) (16.06.2025/alc/a/a)
Der ISM-Index der Dienstleistungen sei entgegen der Erwartung eines Anstiegs von 51,6 auf 49,9 gefallen, der Subindex für Neuaufträge sei von 52,3 auf 46,4 abgestürzt. Der für die Beschäftigung habe von 49,0 auf 50,7 zugelegt. Das Conference Board Verbrauchervertrauen sei deutlich angestiegen, der Uni of Michigan-Index leicht. Die Inflationserwartungen hätten bei letzterem weiter zugelegt.
Im Mai hätten die neu besetzten Stellen mit 139.000 leicht über den Erwartungen gelegen, die beiden Vormonate seien aber um 95.000 abwärts revidiert worden. Die Arbeitslosenquote habe bei 4,2% verharrt.
Die Swap-Märkte würden eine Zinssenkung um 25 Basispunkte nun komplett erst für Oktober einpreisen, kumuliert insgesamt knapp 50 Basispunkte bis zum Jahresende. Die Rendite 10-jähriger US-Treasuries habe seit Mitte April meist zwischen 4,30 und 4,60% geschwankt. Aktuell stehe sie bei rund 4,45%. Sofern es nicht zu einer Eskalation im Handelskonflikt komme und die Märkte nicht stark negativ auf die US-Staatsverschuldung reagieren würden, dürften zehnjährige Treasuries auch Ende 2025 bei 4,45% rentieren. (Zinsbulletin Juni 2025) (16.06.2025/alc/a/a)


