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USA: PCE-Deflator zeigt stabile Preisentwicklung - keine neuen Signale für FED
31.03.25 10:00
Nord LB
Hannover (www.anleihencheck.de) - Die jüngsten Daten des PCE-Deflators präsentierten sich am 28. März im Rahmen der Erwartungen und mäßig hoch, berichten die Analysten der NORD/LB.
Mit 0,3% M/M setze die Headlinerate das Preissteigerungsniveau den dritten Monat in Folge fort. Dass die Energie- und Lebensmittelpreise wenig Einfluss gehabt hätten, zeige die Kernrate des PCE-Deflators mit 0,4% M/M. Gerade die Energiepreise seien im Februar nur noch um 0,1% M/M gestiegen - gegenüber dem Januar mit immerhin noch 1,3% M/M. Impulse für die Notenbanker seien sich aus den Daten trotzdem kaum ableiten und dürften eher dafür sprechen, dass diese weiterhin abwarten würden.
Gleichwohl sei aufgrund gesteigerter Preissensitivität bei den Verbrauchern davon auszugehen, dass Unternehmen ihre Preisvorstellungen nicht mehr ohne weiteres durchsetzen könnten, ohne Umsatzeinbußen hinnehmen zu müssen. Ein höheres Inflationsrisiko könnte im weiteren Zeitverlauf auch durch andere ökonomische Entwicklungen mitigiert werden - zum Beispiel im Arbeitsmarkt oder im breiteren Konjunkturverlauf. (Ausgabe vom 28.03.2025) (31.03.2025/alc/a/a)
Mit 0,3% M/M setze die Headlinerate das Preissteigerungsniveau den dritten Monat in Folge fort. Dass die Energie- und Lebensmittelpreise wenig Einfluss gehabt hätten, zeige die Kernrate des PCE-Deflators mit 0,4% M/M. Gerade die Energiepreise seien im Februar nur noch um 0,1% M/M gestiegen - gegenüber dem Januar mit immerhin noch 1,3% M/M. Impulse für die Notenbanker seien sich aus den Daten trotzdem kaum ableiten und dürften eher dafür sprechen, dass diese weiterhin abwarten würden.
Gleichwohl sei aufgrund gesteigerter Preissensitivität bei den Verbrauchern davon auszugehen, dass Unternehmen ihre Preisvorstellungen nicht mehr ohne weiteres durchsetzen könnten, ohne Umsatzeinbußen hinnehmen zu müssen. Ein höheres Inflationsrisiko könnte im weiteren Zeitverlauf auch durch andere ökonomische Entwicklungen mitigiert werden - zum Beispiel im Arbeitsmarkt oder im breiteren Konjunkturverlauf. (Ausgabe vom 28.03.2025) (31.03.2025/alc/a/a)


