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USA: Niedrigere Inflationsrate versus geduldige FED
03.07.24 08:35
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Die Inflationsrate sank im Mai entgegen dem Marktkonsens von 3,4 auf 3,3 Prozent, die Kernrate stärker als erwartet von 3,6 auf 3,4 Prozent, so die Analysten von Postbank Research.
Die PCE Kerninflation sei im Mai auf 2,6 Prozent gesunken.
Der Arbeitsmarkt habe sich im Mai hingegen robuster als erwartet gezeigt. Der Stellenaufbau habe mit 229.000 leicht oberhalb der Erwartungen gelegen, zudem seien die beiden Vormonate leicht aufwärts revidiert worden. Die Arbeitslosenquote sei zwar von 3,9 auf 4,0 Prozent gestiegen, die Gehälter mit 4,1 Prozent zum Vorjahr jedoch stärker als erwartet bzw. als im Vormonat (+4,0 Prozent). Im April habe es gemäß dem JOLTS Report wiederum mit 8,059 Millionen offenen Stellen deutlich weniger als erwartet gegeben.
Der ISM Index der Industrie sei im Mai unerwartet auf 48,7 Punkte und somit tiefer in die Schrumpfungszone gefallen. Der Index für Dienstleistungen sei hingegen ebenfalls unerwartet deutlich von 49,4 auf 53,8 Punkte zurück über die 50 Punkte Marke gestiegen.
Aufgrund der etwas schwächeren Konjunkturdaten würden an den Märkten die Erwartungen an Zinssenkungen der FED lebendig bleiben. Bis zum Dezember 2024 würden nun wieder rund zwei Zinssenkungen a 25 bp eingepreist, obwohl die FED selbst nur eine einzige im Dot Plot projiziert habe.
Der US-Dollar habe in den vergangenen vier Wochen leicht zum Euro zugelegt. Sollten die Erwartungen an die Geldpolitik der Notenbanken korrekt sein, könnte er in sechs Monaten ungefähr auf dem aktuellen Niveau bei EUR/USD 1,07 notieren. (Währungsbulletin Juli 2024) (03.07.2024/alc/a/a)
Die PCE Kerninflation sei im Mai auf 2,6 Prozent gesunken.
Der ISM Index der Industrie sei im Mai unerwartet auf 48,7 Punkte und somit tiefer in die Schrumpfungszone gefallen. Der Index für Dienstleistungen sei hingegen ebenfalls unerwartet deutlich von 49,4 auf 53,8 Punkte zurück über die 50 Punkte Marke gestiegen.
Aufgrund der etwas schwächeren Konjunkturdaten würden an den Märkten die Erwartungen an Zinssenkungen der FED lebendig bleiben. Bis zum Dezember 2024 würden nun wieder rund zwei Zinssenkungen a 25 bp eingepreist, obwohl die FED selbst nur eine einzige im Dot Plot projiziert habe.
Der US-Dollar habe in den vergangenen vier Wochen leicht zum Euro zugelegt. Sollten die Erwartungen an die Geldpolitik der Notenbanken korrekt sein, könnte er in sechs Monaten ungefähr auf dem aktuellen Niveau bei EUR/USD 1,07 notieren. (Währungsbulletin Juli 2024) (03.07.2024/alc/a/a)
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| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
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