USA: Mehr Staatsausgaben und Leitzinserhöhungen


13.02.18 08:30
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - In den USA einigten sich am Freitag Senat und Repräsentantenhaus auf eine moderate Ausweitung der Staatsausgaben für die Fiskaljahre 2018/19, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Im Rahmen dieser Verhandlungen sei auch die Schuldenobergrenze bis zum 1. März ausgesetzt worden, sodass der am Donnerstagabend in den USA eingetretene Haushaltsnotstand nur einige Stunden angedauert habe. Aufgrund des leicht stärkeren Staatskonsums würden die Analysten 2018 nun mit einem BIP-Wachstum von 2,6% (zuvor: 2,4%) bzw. von 2,4% (zuvor: 2,3%) im nächsten Jahr rechnen. Das leicht höhere Wachstum dürfte zwar nicht zu einem spürbar höheren Inflationsdruck führen, dennoch würden die Analysten 2018 mit drei Leitzinserhöhungen um jeweils 0,25% durch die US-Notenbank (zuvor: zwei) und mit einer weiteren Erhöhung 2019 rechnen.

Die Einigung zwischen Demokraten und Republikanern reduziere die Gefahr eines nachhaltigen Schuldenstreits und schiebe das US-Wachstum an. Die Ausdehnung der Staatsausgaben könnte sich indes belastend auf US-Staatspapiere auswirken. (13.02.2018/alc/a/a)




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