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USA: Inflationsrisiken verschieben sich deutlich nach oben
23.02.18 15:30
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Noch vor wenigen Monaten zeigte sich die Fachwelt einschließlich der US-Notenbank erstaunt und teilweise auch besorgt, weil die US-Inflation trotz Aufschwungs und steigender Beschäftigung einfach nicht anziehen wollte, sondern sogar nachgab, so die Analysten von Postbank Research.
Eine eindeutige Erklärung sei bis heute nicht gefunden worden. Dies scheine aber auch nicht mehr nötig, denn das "Problem" habe sich anscheinend inzwischen erledigt und könnte sich sogar schon bald ins Gegenteil verkehren, erst recht, wenn die drohende konjunkturelle Überhitzung Realität werden sollte.
Schon im Januar hätten die US-Inflationsdaten auf der Oberseite überrascht. Die Verbraucherpreise seien befeuert von dem kräftigen Ölpreisanstieg zum Jahreswechsel gegenüber dem Vormonat um 0,5% nach oben gesprungen. Aber auch die Kernverbraucherpreise hätten deutlich um 0,3% zugelegt. Inflations- und Kerninflationsrate hätten mit 2,1% beziehungsweise 1,8% zwar auf ihren jeweiligen Dezember-Niveaus verharrt. In den nächsten Monaten sollten sie aber spürbar steigen. Hierfür würden allein schon Basiseffekte aus der letztjährigen Preisdelle sprechen, die sich in diesem Jahr nicht wiederholen sollte. Auf den Vorstufen der Verbraucherpreise habe sich nämlich die Teuerung auf einem etwas erhöhten Niveau verfestigt.
Die Analysten von Postbank Research rechnen daher für das laufende Jahr mit einem Anstieg der Inflationsrate von 2,1% auf 2,3% und erwarten für 2019 eine nochmalige Zunahme auf 2,4%. Dazu sähen sie aber ein klares Risiko, dass die Preissteigerungsraten gerade in den kommenden Monaten auch deutlich höher ausfallen könnten. Inflationsrisiken, die jahrelang keine Rolle mehr zu spielen schienen, lauern derzeit sozusagen hinter der nächsten Ecke, so die Analysten von Postbank Research. (Perspektiven März 2018) (23.02.2018/alc/a/a)
Eine eindeutige Erklärung sei bis heute nicht gefunden worden. Dies scheine aber auch nicht mehr nötig, denn das "Problem" habe sich anscheinend inzwischen erledigt und könnte sich sogar schon bald ins Gegenteil verkehren, erst recht, wenn die drohende konjunkturelle Überhitzung Realität werden sollte.
Schon im Januar hätten die US-Inflationsdaten auf der Oberseite überrascht. Die Verbraucherpreise seien befeuert von dem kräftigen Ölpreisanstieg zum Jahreswechsel gegenüber dem Vormonat um 0,5% nach oben gesprungen. Aber auch die Kernverbraucherpreise hätten deutlich um 0,3% zugelegt. Inflations- und Kerninflationsrate hätten mit 2,1% beziehungsweise 1,8% zwar auf ihren jeweiligen Dezember-Niveaus verharrt. In den nächsten Monaten sollten sie aber spürbar steigen. Hierfür würden allein schon Basiseffekte aus der letztjährigen Preisdelle sprechen, die sich in diesem Jahr nicht wiederholen sollte. Auf den Vorstufen der Verbraucherpreise habe sich nämlich die Teuerung auf einem etwas erhöhten Niveau verfestigt.
Die Analysten von Postbank Research rechnen daher für das laufende Jahr mit einem Anstieg der Inflationsrate von 2,1% auf 2,3% und erwarten für 2019 eine nochmalige Zunahme auf 2,4%. Dazu sähen sie aber ein klares Risiko, dass die Preissteigerungsraten gerade in den kommenden Monaten auch deutlich höher ausfallen könnten. Inflationsrisiken, die jahrelang keine Rolle mehr zu spielen schienen, lauern derzeit sozusagen hinter der nächsten Ecke, so die Analysten von Postbank Research. (Perspektiven März 2018) (23.02.2018/alc/a/a)
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| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
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