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USA: Inflationsrate sollte demnächst leicht nachgeben
03.09.18 12:00
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Das US-BIP ist im 2. Quartal um annualisiert 4,2% und somit noch etwas stärker als zunächst ausgewiesen gewachsen, so die Analysten von Postbank Research.
Zudem sei der Start ins laufende Quartal geglückt. Die Einzelhandelsumsätze hätten im Juli im Vormonatsvergleich um weitere 0,5% zugelegt. Die Industrieproduktion sei zwar nur um 0,1% gestiegen. Jedoch sei der Zuwachs für Juni deutlich von 0,6% auf 1,0% nach oben korrigiert worden. Die leichte Verbesserung im Juli sei somit von einer höheren Basis aus erfolgt. Die Produktionsdaten würden deshalb darauf hindeuten, dass sich die US-Industrie weiterhin auf einem robusten Wachstumspfad befinde. Gleichwohl sei nicht damit zu rechnen, dass ein Wachstumstempo wie im 2. Quartal dauerhaft gehalten werden könne.
So sollten die konjunkturellen Impulse der Steuerreform allmählich nachlassen. Auch Bremsspuren infolge der diversen Handelsstreitigkeiten dürften sich im Zeitablauf manifestieren. Für das 2. Halbjahr würden die Analysten daher zunächst mit einer leichten Moderierung und annualisierten BIP-Wachstumsraten zwischen knapp drei und dreieinhalb Prozent rechnen. Trotz dieses unverändert positiven Ausblicks und des starken 2. Quartals würden die Analysten aufgrund von Revisionen früherer Datenpunkte ihre Jahresprognose für das US-BIP-Wachstum marginal von 3,0% auf 2,9% senken. Für 2019 würden sie nach wie vor mit einem etwas geringeren Wachstum von 2,8% rechnen.
Die US-Inflationsrate habe im Juli wie schon im Vormonat bei 2,9% gelegen. Die Kerninflation wiederum sei seit Jahresbeginn um einen halben Prozentpunkt auf zuletzt 2,4% gestiegen. Perspektivisch würden die Analysten hier in den kommenden Monaten mit einer Stabilisierung auf diesem Niveau rechnen. Behaupte der Ölpreis wiederum im Einklang mit den Erwartungen der Analysten sein aktuelles Niveau, sollten Basiseffekte aus der Energiepreisentwicklung demnächst zu einem moderaten Rückgang der Inflationsrate führen. Die Analysten würden ihre 2018er-Inflationsprognose marginal von 2,6% auf 2,5% senken und für 2019 unverändert mit einer Teuerung in Höhe von 2,2% rechnen. (Ausgabe September 2018) (03.09.2018/alc/a/a)
Zudem sei der Start ins laufende Quartal geglückt. Die Einzelhandelsumsätze hätten im Juli im Vormonatsvergleich um weitere 0,5% zugelegt. Die Industrieproduktion sei zwar nur um 0,1% gestiegen. Jedoch sei der Zuwachs für Juni deutlich von 0,6% auf 1,0% nach oben korrigiert worden. Die leichte Verbesserung im Juli sei somit von einer höheren Basis aus erfolgt. Die Produktionsdaten würden deshalb darauf hindeuten, dass sich die US-Industrie weiterhin auf einem robusten Wachstumspfad befinde. Gleichwohl sei nicht damit zu rechnen, dass ein Wachstumstempo wie im 2. Quartal dauerhaft gehalten werden könne.
So sollten die konjunkturellen Impulse der Steuerreform allmählich nachlassen. Auch Bremsspuren infolge der diversen Handelsstreitigkeiten dürften sich im Zeitablauf manifestieren. Für das 2. Halbjahr würden die Analysten daher zunächst mit einer leichten Moderierung und annualisierten BIP-Wachstumsraten zwischen knapp drei und dreieinhalb Prozent rechnen. Trotz dieses unverändert positiven Ausblicks und des starken 2. Quartals würden die Analysten aufgrund von Revisionen früherer Datenpunkte ihre Jahresprognose für das US-BIP-Wachstum marginal von 3,0% auf 2,9% senken. Für 2019 würden sie nach wie vor mit einem etwas geringeren Wachstum von 2,8% rechnen.
Die US-Inflationsrate habe im Juli wie schon im Vormonat bei 2,9% gelegen. Die Kerninflation wiederum sei seit Jahresbeginn um einen halben Prozentpunkt auf zuletzt 2,4% gestiegen. Perspektivisch würden die Analysten hier in den kommenden Monaten mit einer Stabilisierung auf diesem Niveau rechnen. Behaupte der Ölpreis wiederum im Einklang mit den Erwartungen der Analysten sein aktuelles Niveau, sollten Basiseffekte aus der Energiepreisentwicklung demnächst zu einem moderaten Rückgang der Inflationsrate führen. Die Analysten würden ihre 2018er-Inflationsprognose marginal von 2,6% auf 2,5% senken und für 2019 unverändert mit einer Teuerung in Höhe von 2,2% rechnen. (Ausgabe September 2018) (03.09.2018/alc/a/a)
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