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USA: Inflationsdaten erneut im Fokus
10.02.25 13:00
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Nach den Arbeitsmarktdaten der vergangenen Woche dürfte diese Woche die Inflation wieder in den Fokus rücken, so die Analysten von Postbank Research.
Die Daten zur Verbraucherpreisinflation für Januar würden am Mittwoch voraussichtlich ein gemischtes Bild ergeben. Es dürfte interessant sein zu sehen, ob der seit September beobachtete kontinuierliche Anstieg der jährlichen Gesamtinflationsrate (auf 2,9% im Dezember) zumindest zum Stillstand gekommen sei und ob sich der jüngste Rückgang der Kernrate von 3,3% auf 3,2% fortgesetzt habe. Die Konsensprognosen würden darauf hindeuten, dass die Gesamtrate stabil bleiben sollte, während die Kernrate voraussichtlich leicht auf 3,1% sinken könnte. Auch werde das Bureau of Labor Statistics aktualisierte Saison-faktoren in die aktuellen Daten einbeziehen. Diese Anpassungen seien zwar in der Regel nicht gravierend, könnten aber mitunter kurzfristige Inflationstrends beeinflussen. Die Daten zur Produzentenpreisinflation würden am Donnerstag folgen, während der Markt heute mit der Veröffentlichung der Umfrage der New Yorker FED zu den Verbrauchererwartungen feststellen dürfte, ob die Stimmung der Verbraucher in Bezug auf die Inflation stabil geblieben sei. Am Freitag dürften die Einzelhandelsumsätze für Januar Aufschluss über die Situation der privaten Haushalte geben, nachdem sie zum Ende des vergangenen Jahres eine gesunde Nachfrage gezeigt hätten.
Fazit: Die in dieser Woche veröffentlichten Inflationsdaten könnten einen kleinen Schritt in die richtige Richtung zeigen und die Marktstimmung verbessern. Das absolute Inflationsniveau entferne sich jedoch immer noch vom 2%-Ziel der FED, so dass weitere Zinssenkungen in Frage gestellt werden könnten. (Perspektiven Week up front vom 10.02.2025) (10.02.2025/alc/a/a)
Die Daten zur Verbraucherpreisinflation für Januar würden am Mittwoch voraussichtlich ein gemischtes Bild ergeben. Es dürfte interessant sein zu sehen, ob der seit September beobachtete kontinuierliche Anstieg der jährlichen Gesamtinflationsrate (auf 2,9% im Dezember) zumindest zum Stillstand gekommen sei und ob sich der jüngste Rückgang der Kernrate von 3,3% auf 3,2% fortgesetzt habe. Die Konsensprognosen würden darauf hindeuten, dass die Gesamtrate stabil bleiben sollte, während die Kernrate voraussichtlich leicht auf 3,1% sinken könnte. Auch werde das Bureau of Labor Statistics aktualisierte Saison-faktoren in die aktuellen Daten einbeziehen. Diese Anpassungen seien zwar in der Regel nicht gravierend, könnten aber mitunter kurzfristige Inflationstrends beeinflussen. Die Daten zur Produzentenpreisinflation würden am Donnerstag folgen, während der Markt heute mit der Veröffentlichung der Umfrage der New Yorker FED zu den Verbrauchererwartungen feststellen dürfte, ob die Stimmung der Verbraucher in Bezug auf die Inflation stabil geblieben sei. Am Freitag dürften die Einzelhandelsumsätze für Januar Aufschluss über die Situation der privaten Haushalte geben, nachdem sie zum Ende des vergangenen Jahres eine gesunde Nachfrage gezeigt hätten.
Fazit: Die in dieser Woche veröffentlichten Inflationsdaten könnten einen kleinen Schritt in die richtige Richtung zeigen und die Marktstimmung verbessern. Das absolute Inflationsniveau entferne sich jedoch immer noch vom 2%-Ziel der FED, so dass weitere Zinssenkungen in Frage gestellt werden könnten. (Perspektiven Week up front vom 10.02.2025) (10.02.2025/alc/a/a)
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