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USA: Fed senkt erneut die Leitzinsen - Zinspause im Januar erscheint nun wahrscheinlicher
23.12.25 08:30
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Am 18. Dezember werden nach der shutdownbedingten Verzögerung die Verbraucherpreisdaten für den November veröffentlicht, für den Oktober wird es jedoch keine Daten geben, so die Analysten von Postbank Research.
Der offizielle Arbeitsmarktbericht für Oktober und November liefere ein gemischtes Bild: Im Oktober sei die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft um 105.000 Stellen gesunken. Im November würde deren Zahl gegenüber dem Vormonat hingegen mit 64.000 etwas stärker als erwartet steigen. Die Arbeitslosenquote sei jedoch von 4,4 im September auf 4,6 Prozent im November, den höchsten Stand seit September 2021, gesprungen.
Der ISM-Index des verarbeitenden Gewerbes sei im November unerwartet von 48,7 auf 48,2 Zähler gesunken, die Subindizes der Neuaufträge bzw. Beschäftigung würden spürbar sinken und würden unterhalb der Expansionsschwelle verharren. Der ISM-Index der Dienstleistungen sei geringfügig von 52,4 auf 52,6 gestiegen. Auch hier würde der Subindex für die Neuaufträge kräftig fallen, während der für die Beschäftigung innerhalb der Rezessionszone leicht anziehen würde.
Das Conference Board Verbrauchervertrauen sei im November (shutdownbedingt) eingebrochen, der Uni of Michigan-Index habe sich befestigt.
Die Swapmärkte würden nach der Dezember-Zinssenkung die nächste komplette erst für Juni 2026 einpreisen, für 2026 insgesamt knapp 60 Basispunkte.
Die Rendite 10-jähriger US-Treasuries sei zuletzt von einem Tief bei 3,96% Ende November auf 4,20% Mitte Dezember gestiegen und habe sich zuletzt etwas tiefer stabilisiert. Der leichte Aufwärtsdruck dürfte anhalten, sie könnten Ende Juni 2026 bei 4,30% rentieren. (Zinsbulletin Dezember 2025) (23.12.2025/alc/a/a)
Der offizielle Arbeitsmarktbericht für Oktober und November liefere ein gemischtes Bild: Im Oktober sei die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft um 105.000 Stellen gesunken. Im November würde deren Zahl gegenüber dem Vormonat hingegen mit 64.000 etwas stärker als erwartet steigen. Die Arbeitslosenquote sei jedoch von 4,4 im September auf 4,6 Prozent im November, den höchsten Stand seit September 2021, gesprungen.
Das Conference Board Verbrauchervertrauen sei im November (shutdownbedingt) eingebrochen, der Uni of Michigan-Index habe sich befestigt.
Die Swapmärkte würden nach der Dezember-Zinssenkung die nächste komplette erst für Juni 2026 einpreisen, für 2026 insgesamt knapp 60 Basispunkte.
Die Rendite 10-jähriger US-Treasuries sei zuletzt von einem Tief bei 3,96% Ende November auf 4,20% Mitte Dezember gestiegen und habe sich zuletzt etwas tiefer stabilisiert. Der leichte Aufwärtsdruck dürfte anhalten, sie könnten Ende Juni 2026 bei 4,30% rentieren. (Zinsbulletin Dezember 2025) (23.12.2025/alc/a/a)
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| 2,15 % | 2,15 % | - % | 0,00% | 31.05./17:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XFARIV001614 | 2,40 % | 2,15 % | ||


