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USA: Erste Zinssenkung nun erst für September eingepreist
07.05.24 09:45
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - US-Stimmungsindikatoren für den April liefern ein gemischtes Bild: Der ISM-Index fiel sowohl für das Verarbeitende Gewerbe als auch für die Dienstleister unerwartet 49,2 bzw. 49,4 Zähler in den Schrumpfungsbereich zurück, so die Analysten von Postbank Research.
Auch die PMIs von S&P Global seien rückläufig gewesen, wenngleich der Service-PMI mit 51,3 weiter auf Wachstum und die 50 Punkte für die Industrie auf Stagnation deuten würden. Das Conference Board-Verbrauchervertrauen sei im April spürbar gefallen, und zwar von 103,1 auf 97,0 Punkte.
Im März sei die Inflationsrate unerwartet stark auf 3,5 Prozent angestiegen, wohingegen die Kernrate bei 3,8 Prozent und die PCE-Kernrate bei 2,8 Prozent verharrt habe.
Der Arbeitsmarkt habe sich im April schwächer gezeigt. 175 Tausend neue Stellen hätten das niedrigste Niveau seit sechs Monaten bedeutet. Die Arbeitslosenquote sei wieder auf 3,9 Prozent gestiegen. Die offenen Stellen gemäß JOLTS-Report seien im März merklich auf 8.488 Millionen gesunken.
Die Terminmärkte würden eine Zinswende erst für das Schlussquartal einpreisen. Die FED habe am 1. Mai erneut betont, dass sie geduldig abwarten werde, bis sich ein nachhaltiger Rückgang der Inflation auf 2,0 Prozent abzeichne.
Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries sei im April in der Spitze auf 4,73 Prozent gestiegen, ein Sechs-Monats-Hoch. Sollte die FED sich mit der Zinswende bis ins Schlussquartal Zeit lassen, dürften sie in sechs Monaten mit 4,65 Prozent etwas höher als aktuell rentieren. (Zinsbulletin Mai 2024) (07.05.2024/alc/a/a)
Auch die PMIs von S&P Global seien rückläufig gewesen, wenngleich der Service-PMI mit 51,3 weiter auf Wachstum und die 50 Punkte für die Industrie auf Stagnation deuten würden. Das Conference Board-Verbrauchervertrauen sei im April spürbar gefallen, und zwar von 103,1 auf 97,0 Punkte.
Der Arbeitsmarkt habe sich im April schwächer gezeigt. 175 Tausend neue Stellen hätten das niedrigste Niveau seit sechs Monaten bedeutet. Die Arbeitslosenquote sei wieder auf 3,9 Prozent gestiegen. Die offenen Stellen gemäß JOLTS-Report seien im März merklich auf 8.488 Millionen gesunken.
Die Terminmärkte würden eine Zinswende erst für das Schlussquartal einpreisen. Die FED habe am 1. Mai erneut betont, dass sie geduldig abwarten werde, bis sich ein nachhaltiger Rückgang der Inflation auf 2,0 Prozent abzeichne.
Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries sei im April in der Spitze auf 4,73 Prozent gestiegen, ein Sechs-Monats-Hoch. Sollte die FED sich mit der Zinswende bis ins Schlussquartal Zeit lassen, dürften sie in sechs Monaten mit 4,65 Prozent etwas höher als aktuell rentieren. (Zinsbulletin Mai 2024) (07.05.2024/alc/a/a)


