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USA: Die Arbeitsmarktdaten erschweren Jerome Powells Job


06.09.24 16:03
Nord LB

Hannover (www.anleihencheck.de) - Von der US-Wirtschaft sind im Berichtsmonat August immerhin 142.000 zusätzliche Stellen geschaffen worden, so die Analysten der Nord LB.

Die separat erhobene Arbeitslosenquote sei zudem leicht auf nun 4,2% gefallen. Weiterhin hätten die durchschnittlichen Stundenlöhne um beachtliche 0,4% M/M zugelegt. Dies seien in der Summe sicherlich keine nachhaltig schwachen Zahlen vom US-Arbeitsmarkt. Die aktuellen Daten würden nach Auffassung der Analysten eher für eine vorsichtige Zinswende in Washington sprechen.

Die FED werde aber eindeutig handeln müssen. Dabei dürfte jedoch Augenmaß angesagt sein. Nun werde zunächst wieder stärker auf US-Inflationsdaten zu achten sein. Dabei sollte die Lohnentwicklung im Fokus bleiben, zumal die Gewerkschaften im Land der unbegrenzten Möglichkeiten offenbar planen würden, in der Summe sehr ambitionierte Lohnforderung zu stellen. Dies werde den Job von Jerome Powell sicherlich nicht einfacher machen! (06.09.2024/alc/a/a)