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UK: Zinswende im zweiten Quartal wahrscheinlich
09.01.24 12:45
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - In der finalen Schätzung zum britischen BIP in Q3 wurde nach einer Revision auf -0,1 Prozent ein leichter Rückgang ausgewiesen, so die Analysten von Postbank Research.
In Q2 sei die britische Wirtschaft noch um 0,2 Prozent gewachsen. Im Oktober sei das BIP um 0,3 Prozent zum Vormonat geschrumpft! Am Arbeitsmarkt habe sich der Lohndruck mit einem Anstieg um 7,2 Prozent zum Vorjahr im Oktober etwas abgeschwächt.
Der Gesamt-PMI, der das Verarbeitende Gewerbe und auch den Dienstleistungssektor umfasse, sei im Dezember von 50,7 auf 52,1 Punkte gestiegen. Der Dienstleistungssektor habe sich auf 53,4 Punkte verbessert, der Industrie-PMI sei von 47,2 auf 46,2 Punkte gesunken.
Die Inflationsrate sei im November den zweiten Monat in Folge unerwartet deutlich gefallen, und zwar von 4,6 auf 3,9 Prozent. Die Kerninflationsrate sei von 5,7 auf 5,1 Prozent gefallen.
Die BoE habe auch am 14. November die Leitzinsen bei 5,25 Prozent belassen. Via Overnight Index Swaps werde Anfang Januar eine erste Zinssenkung für den 9. Mai eingepreist. Insgesamt würden Zinsschritte über 150 bp abwärts bis zum Jahresende an den Terminmärkten angenommen, obgleich die Notenbank sich sehr zurückhaltend hinsichtlich Senkungen geäußert habe.
Die Renditen zehnjähriger britischer Staatsanleihen (Gilts) seien im Dezember ähnlich wie deren US-Pendants von etwa 3,95 bis auf rund 3,43 Prozent gefallen. Sofern die Bank of England eine Zinswende hinausschiebe, dürften die Renditen der Gilts wieder moderates Aufwärtspotential zurück Richtung 3,95 Prozent bis Ende Juni 2024 besitzen. (Zinsbulletin Januar 2024) (09.01.2024/alc/a/a)
In Q2 sei die britische Wirtschaft noch um 0,2 Prozent gewachsen. Im Oktober sei das BIP um 0,3 Prozent zum Vormonat geschrumpft! Am Arbeitsmarkt habe sich der Lohndruck mit einem Anstieg um 7,2 Prozent zum Vorjahr im Oktober etwas abgeschwächt.
Die Inflationsrate sei im November den zweiten Monat in Folge unerwartet deutlich gefallen, und zwar von 4,6 auf 3,9 Prozent. Die Kerninflationsrate sei von 5,7 auf 5,1 Prozent gefallen.
Die BoE habe auch am 14. November die Leitzinsen bei 5,25 Prozent belassen. Via Overnight Index Swaps werde Anfang Januar eine erste Zinssenkung für den 9. Mai eingepreist. Insgesamt würden Zinsschritte über 150 bp abwärts bis zum Jahresende an den Terminmärkten angenommen, obgleich die Notenbank sich sehr zurückhaltend hinsichtlich Senkungen geäußert habe.
Die Renditen zehnjähriger britischer Staatsanleihen (Gilts) seien im Dezember ähnlich wie deren US-Pendants von etwa 3,95 bis auf rund 3,43 Prozent gefallen. Sofern die Bank of England eine Zinswende hinausschiebe, dürften die Renditen der Gilts wieder moderates Aufwärtspotential zurück Richtung 3,95 Prozent bis Ende Juni 2024 besitzen. (Zinsbulletin Januar 2024) (09.01.2024/alc/a/a)


