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UK: Zinswende der Bank of England vollzogen, weitere Schritte wahrscheinlich
16.08.24 10:00
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Das BIP von Großbritannien entwickelte sich mit einem Anstieg um 0,4 Prozent im Mai erneut besser als mit 0,2 Prozent im Marktkonsens erwartet, so die Analysten von Postbank Research.
Am Arbeitsmarkt sei der Lohndruck mit einem Anstieg um 5,4 Prozent zum Vorjahr im Juni um 0,3 Prozentpunkte gesunken.
Der Gesamt-PMI sei im Juli von 52,3 auf 52,8 Punkte gestiegen. Der Dienstleistungssektor sei von 52,1 auf 52,5 Punkte geklettert, der Industrie-PMI von 50,9 auf 52,1 Punkte, der Bau-PMI gar auf 55,3 Punkte - allesamt würden sie somit im Expansionsbereich bleiben.
Die Inflationsrate sei im Juni von 2,0 auf 2,3 Prozent gestiegen, die Kerninflationsrate habe bei 3,5 verharrt, die Dienstleistungsinflation bei 5,7 Prozent - bei beiden seien Rückgänge erwartet worden.
Die Einzelhandelsumsätze hätten in Juni unterhalb der Prognosen gelegen, die Nationalen Hauspreise im Juli oberhalb.
Der Regierungswechsel habe bis dato noch keine signifikante Änderung der Wirtschaftspolitik mit sich gebracht.
Die BoE habe am 1. August die Leitzinsen von 5,25 auf 5,00 Prozent gesenkt. Via Overnight Index Swaps werde eine weitere Zinssenkung für den November eingepreist, eine weitere im Dezember für nicht unwahrscheinlich gehalten.
Die Renditen zehnjähriger britischer Staatsanleihen (Gilts) seien Anfang August parallel zu denen der US-Pendants von 4,18 bis auf 3,74 Prozent gesunken. Aktuell würden sie bei 3,95 Prozent notieren. Auf Sicht von sechs Monaten dürften sie etwas höher bei 4,15 Prozent notieren. (Ausgabe Zinsbulletin August 2024) (16.08.2024/alc/a/a)
Am Arbeitsmarkt sei der Lohndruck mit einem Anstieg um 5,4 Prozent zum Vorjahr im Juni um 0,3 Prozentpunkte gesunken.
Der Gesamt-PMI sei im Juli von 52,3 auf 52,8 Punkte gestiegen. Der Dienstleistungssektor sei von 52,1 auf 52,5 Punkte geklettert, der Industrie-PMI von 50,9 auf 52,1 Punkte, der Bau-PMI gar auf 55,3 Punkte - allesamt würden sie somit im Expansionsbereich bleiben.
Die Einzelhandelsumsätze hätten in Juni unterhalb der Prognosen gelegen, die Nationalen Hauspreise im Juli oberhalb.
Der Regierungswechsel habe bis dato noch keine signifikante Änderung der Wirtschaftspolitik mit sich gebracht.
Die BoE habe am 1. August die Leitzinsen von 5,25 auf 5,00 Prozent gesenkt. Via Overnight Index Swaps werde eine weitere Zinssenkung für den November eingepreist, eine weitere im Dezember für nicht unwahrscheinlich gehalten.
Die Renditen zehnjähriger britischer Staatsanleihen (Gilts) seien Anfang August parallel zu denen der US-Pendants von 4,18 bis auf 3,74 Prozent gesunken. Aktuell würden sie bei 3,95 Prozent notieren. Auf Sicht von sechs Monaten dürften sie etwas höher bei 4,15 Prozent notieren. (Ausgabe Zinsbulletin August 2024) (16.08.2024/alc/a/a)


