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UK: Timing der Zinswende der Bank of England bleibt unsicher
07.05.24 10:45
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Nachdem das UK-BIP im Januar aufwärts revidierte 0,3 Prozent zum Vormonat gewachsen war, legte es im Februar weitere 0,1 Prozent zu, so die Analysten von Postbank Research.
Am Arbeitsmarkt habe der Lohndruck mit einem Anstieg um 5,6 Prozent zum Vorjahr im Februar auf einem hohen Niveau verharrt.
Der Gesamt PMI sei im April von 52,8 auf 54,1 Punkte gestiegen. Der Dienstleistungssektor sei auf 55 Punkte gestiegen (Vormonat 53,1), der Industrie-PMI sei nach einem Monat im Expansionsbereich mit einem Rückgang von 50,3 auf 49,1 Punkte wieder dort herausgefallen.
Die Inflationsrate sei im Februar auf 3,4 Prozent und somit wie auch die Kerninflationsrate (von 4,5 auf 4,2 Prozent) um 0,1 Prozentpunkte weniger gesunken als von Analysten im Schnitt erwartet.
Die Einzelhandelsumsätze im März und die landesweiten Hauspreise hätten sich im April schwächer als erwartet entwickelt.
Die BoE sollte auf ihrer Mai-Sitzung die Leitzinsen noch bei 5,25 Prozent belassen. Via Overnight Index Swaps werde nun eine erste Zinssenkung im Juni für möglich gehalten (40% Wahrscheinlichkeit), aber erst für September voll eingepreist. Insgesamt würden bis Dezember zwei Zinssenkungen a 25 Basispunkte eingepreist.
Die Renditen zehnjähriger britischer Staatsanleihen (Gilts) seien im April im Sog des Renditeanstiegs der US-Pendants auf rund 4,40 Prozent geklettert. Sofern die Märkte die Geldpolitik der Bank of England korrekt einpreisen würden, dürften die Renditen der Gilts ungefähr bei 3,90 Prozent Ende September notieren. (Zinsbulletin Mai 2024) (07.05.2024/alc/a/a)
Am Arbeitsmarkt habe der Lohndruck mit einem Anstieg um 5,6 Prozent zum Vorjahr im Februar auf einem hohen Niveau verharrt.
Der Gesamt PMI sei im April von 52,8 auf 54,1 Punkte gestiegen. Der Dienstleistungssektor sei auf 55 Punkte gestiegen (Vormonat 53,1), der Industrie-PMI sei nach einem Monat im Expansionsbereich mit einem Rückgang von 50,3 auf 49,1 Punkte wieder dort herausgefallen.
Die Einzelhandelsumsätze im März und die landesweiten Hauspreise hätten sich im April schwächer als erwartet entwickelt.
Die BoE sollte auf ihrer Mai-Sitzung die Leitzinsen noch bei 5,25 Prozent belassen. Via Overnight Index Swaps werde nun eine erste Zinssenkung im Juni für möglich gehalten (40% Wahrscheinlichkeit), aber erst für September voll eingepreist. Insgesamt würden bis Dezember zwei Zinssenkungen a 25 Basispunkte eingepreist.
Die Renditen zehnjähriger britischer Staatsanleihen (Gilts) seien im April im Sog des Renditeanstiegs der US-Pendants auf rund 4,40 Prozent geklettert. Sofern die Märkte die Geldpolitik der Bank of England korrekt einpreisen würden, dürften die Renditen der Gilts ungefähr bei 3,90 Prozent Ende September notieren. (Zinsbulletin Mai 2024) (07.05.2024/alc/a/a)


