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UK: BoE nahe der Zinswende?
28.03.24 11:15
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Das britische BIP ist im Januar um 0,2 Prozent angestiegen, und könnte die Konjunkturwende eingeläutet haben, so die Analysten von Postbank Research.
Der PMI der Dienstleistungen sei im März mit 53,8 Punkten auf hohem Niveau geblieben, der Industrie-PMI habe sich leicht auf 47,5 Zähler verbessert, zeige aber weiter ein Schrumpfen der Branche an.
Die jährlichen Gesamt- und Kerninflationsraten seien im Februar etwas stärker als erwartet auf 3,4 bzw. 4,5 Prozent gesunken, die Dienstleistungsinflation von 6,5 auf 6,1 Prozent.
Die Arbeitslosenquote sei im Januar zurück von 3,8 auf 3,9 Prozent gestiegen, das jährliche Lohnwachstum habe sich von 5,8 auf 5,6 Prozent abgeschwächt.
Aufgrund der deutlicher als erwarteten Rückgänge der o.a. Inflationsraten, einer weiteren Senkung der Energiepreisobergrenze im April und nachlassendem Lohndruck würden die Märkte nun eine erste Zinssenkung der BoE um 25 BP mit hoher Wahrscheinlichkeit für die Juni-Sitzung einpreisen und bis Jahresende insgesamt drei bis vier Zinssenkungen erwarten.
Im März habe das Pfund zum Euro weiterhin seitwärts zwischen EUR/GBP 0,85 und 0,86, meist in der Nähe der Marke von bei EUR/GBP 0,855 notiert. Im Anschluss an die an den Märkten als taubenhaft aufgenommene BoE-Sitzung am 21. März habe das Pfund aber leicht an Boden verloren. Beginne die BoE gleichzeitig oder früher als die EZB mit dem Einstieg in den Lockerungszyklus, dürfte das Pfund auf Sicht von sechs Monaten geringfügig auf EUR/GBP 0,865 abwerten. (Ausgabe Währungsbulletin April 2024) (28.03.2024/alc/a/a)
Der PMI der Dienstleistungen sei im März mit 53,8 Punkten auf hohem Niveau geblieben, der Industrie-PMI habe sich leicht auf 47,5 Zähler verbessert, zeige aber weiter ein Schrumpfen der Branche an.
Die Arbeitslosenquote sei im Januar zurück von 3,8 auf 3,9 Prozent gestiegen, das jährliche Lohnwachstum habe sich von 5,8 auf 5,6 Prozent abgeschwächt.
Aufgrund der deutlicher als erwarteten Rückgänge der o.a. Inflationsraten, einer weiteren Senkung der Energiepreisobergrenze im April und nachlassendem Lohndruck würden die Märkte nun eine erste Zinssenkung der BoE um 25 BP mit hoher Wahrscheinlichkeit für die Juni-Sitzung einpreisen und bis Jahresende insgesamt drei bis vier Zinssenkungen erwarten.
Im März habe das Pfund zum Euro weiterhin seitwärts zwischen EUR/GBP 0,85 und 0,86, meist in der Nähe der Marke von bei EUR/GBP 0,855 notiert. Im Anschluss an die an den Märkten als taubenhaft aufgenommene BoE-Sitzung am 21. März habe das Pfund aber leicht an Boden verloren. Beginne die BoE gleichzeitig oder früher als die EZB mit dem Einstieg in den Lockerungszyklus, dürfte das Pfund auf Sicht von sechs Monaten geringfügig auf EUR/GBP 0,865 abwerten. (Ausgabe Währungsbulletin April 2024) (28.03.2024/alc/a/a)


