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UK: Bereitet auch die Bank of England bald die Zinswende vor?
11.12.23 09:02
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Im September wuchs die Wirtschaft Großbritanniens um 0,2 Prozent, was zur Folge hatte, dass das BIP in Q3 stagnierte, so die Analysten von Postbank Research.
In Q2 sei die britische Wirtschaft noch um 0,2 Prozent gewachsen. Am Arbeitsmarkt halte der Lohndruck mit einem Anstieg um 7,9 Prozent zum Vorjahr auch im September an.
Der Gesamt-PMI, der sowohl das Verarbeitende Gewerbe als auch den Dienstleistungssektor umfasse, sei im November von 48,7 auf 50,7 Punkte gestiegen. Der Dienstleistungssektor habe sich auf 50,9 Punkte verbessert, der Industrie-PMI von 44,8 auf 47,2 Punkte.
Die Inflationsrate sei aufgrund sinkender Energiepreise im Oktober deutlich von 6,7 auf 4,6 Prozent gefallen. Die Kerninflationsrate sei von 6,1 auf 5,7 Prozent gefallen.
Die BoE habe auch im Rahmen ihrer Sitzung vom 2. November die Leitzinsen bei 5,25 Prozent belassen. Die via Overnight Index Swaps gepreiste Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinserhöhung sei nun quasi bei null. Der Zinsgipfel sollte also bereits erreicht sein, obgleich einige Mitglieder der Bank of England weitere Schritte derzeit nicht ausschließen würden. Erste Zinssenkungen würden für Mitte 2024 erwartet.
Die Renditen zehnjähriger britischer Staatsanleihen (Gilts) seien im November ähnlich wie deren US-Pendants von etwa 4,70 Prozent bis auf nun 3,99 Prozent gefallen. Sofern auch die Bank of England Mitte 2024 die Zinswende vollziehe, dürften sich die Renditen der Gilts parallel zu denen der US-Treasuries entwickeln und somit nahe dem aktuellen Niveau bleiben. (Ausgabe Zinsbulletin Dezember 2023) (11.12.2023/alc/a/a)
In Q2 sei die britische Wirtschaft noch um 0,2 Prozent gewachsen. Am Arbeitsmarkt halte der Lohndruck mit einem Anstieg um 7,9 Prozent zum Vorjahr auch im September an.
Die Inflationsrate sei aufgrund sinkender Energiepreise im Oktober deutlich von 6,7 auf 4,6 Prozent gefallen. Die Kerninflationsrate sei von 6,1 auf 5,7 Prozent gefallen.
Die BoE habe auch im Rahmen ihrer Sitzung vom 2. November die Leitzinsen bei 5,25 Prozent belassen. Die via Overnight Index Swaps gepreiste Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinserhöhung sei nun quasi bei null. Der Zinsgipfel sollte also bereits erreicht sein, obgleich einige Mitglieder der Bank of England weitere Schritte derzeit nicht ausschließen würden. Erste Zinssenkungen würden für Mitte 2024 erwartet.
Die Renditen zehnjähriger britischer Staatsanleihen (Gilts) seien im November ähnlich wie deren US-Pendants von etwa 4,70 Prozent bis auf nun 3,99 Prozent gefallen. Sofern auch die Bank of England Mitte 2024 die Zinswende vollziehe, dürften sich die Renditen der Gilts parallel zu denen der US-Treasuries entwickeln und somit nahe dem aktuellen Niveau bleiben. (Ausgabe Zinsbulletin Dezember 2023) (11.12.2023/alc/a/a)


