Erweiterte Funktionen
UK: Bank of England bleibt vorsichtig und hält Leitzins bei 4,75 Prozent
03.01.25 10:21
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Die konjunkturelle Abkühlung in Großbritannien setzte sich auch zu Beginn von Q4 fort, das BIP sank im Oktober 0,1 Prozent zum Vormonat, so die Analysten von Postbank Research.
Die industrielle Schwäche dürfte sich zuletzt verstärkt haben. Darauf deuteten die Rückgänge des PMI des verarbeitenden Gewerbes hin, der im November auf 48 und im Dezember auf 47,3 Punkte weiter in den Kontraktionsbereich zurückgefallen sei.
Demgegenüber könnte sich die Wachstumsdynamik bei den Dienstleistern nach einem leichten Rückgang des PMI im November (50,8) zuletzt wieder etwas erholt haben. Das zumindest deute die vorläufige Schätzung des PMI mit 51,4 für Dezember an.
Die Arbeitslosenquote sei bei 4,3 Prozent konstant geblieben, das Lohnwachstum habe mit 5,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr etwas stärker als erwartet zugenommen.
Nicht überraschend sei hingegen der Anstieg der jährlichen Inflationsrate im November von 2,3 auf 2,6 Prozent gewesen, während der Zuwachs der Kernrate von 3,3 auf 3,5 Prozent sogar etwas geringer ausgefallen sei, als von den meisten Analysten prognostiziert worden sei.
Nach der Zinssenkung Anfang November habe die Bank of England auf ihrer Dezembersitzung den Leitzins bei 4,75 Prozent belassen. 3 von 9 Mitgliedern hätten jedoch für eine Zinssenkung gestimmt.
Würden sich die aktuellen Markterwartungen bestätigen und senke die EZB bis Mitte 2025 die Leitzinsen stärker als die BoE, könnte das Pfund bis dahin in Richtung EUR/GBP 0,80 aufwerten. (Ausgabe Währungsbulletin Januar 2025) (03.01.2025/alc/a/a)
Die industrielle Schwäche dürfte sich zuletzt verstärkt haben. Darauf deuteten die Rückgänge des PMI des verarbeitenden Gewerbes hin, der im November auf 48 und im Dezember auf 47,3 Punkte weiter in den Kontraktionsbereich zurückgefallen sei.
Demgegenüber könnte sich die Wachstumsdynamik bei den Dienstleistern nach einem leichten Rückgang des PMI im November (50,8) zuletzt wieder etwas erholt haben. Das zumindest deute die vorläufige Schätzung des PMI mit 51,4 für Dezember an.
Nicht überraschend sei hingegen der Anstieg der jährlichen Inflationsrate im November von 2,3 auf 2,6 Prozent gewesen, während der Zuwachs der Kernrate von 3,3 auf 3,5 Prozent sogar etwas geringer ausgefallen sei, als von den meisten Analysten prognostiziert worden sei.
Nach der Zinssenkung Anfang November habe die Bank of England auf ihrer Dezembersitzung den Leitzins bei 4,75 Prozent belassen. 3 von 9 Mitgliedern hätten jedoch für eine Zinssenkung gestimmt.
Würden sich die aktuellen Markterwartungen bestätigen und senke die EZB bis Mitte 2025 die Leitzinsen stärker als die BoE, könnte das Pfund bis dahin in Richtung EUR/GBP 0,80 aufwerten. (Ausgabe Währungsbulletin Januar 2025) (03.01.2025/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,15 % | 2,15 % | - % | 0,00% | 31.05./17:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XFARIV001614 | 2,40 % | 2,15 % | ||


