Erweiterte Funktionen
Türkei: Leichter Anstieg der Inflation
05.02.19 09:26
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Türkei hat das Problem einer zu hohen Inflation, so die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
Diese habe im Januar im Vorjahresvergleich bei 20,4 Prozent gelegen und somit 0,1 Prozentpunkte höher als noch im Dezember. Überschwemmungen sowie höhere Importkosten aufgrund der im Jahresvergleich schwachen TRY (Türkische Lira), hätten vor allem die Nahrungsmittelpreise ansteigen lassen. In den meisten anderen Bereichen, wie z. B. Transport- oder Wohnungskosten, hätten sich hingegen die Preissteigerungen verlangsamt. Nach zuletzt zwei Monaten mit rückläufiger Inflation bestätige der erneute Anstieg die Haltung der Währungshüter, die Zinsen zunächst bei 24 Prozent zu belassen. Die Deutsche Bank erwarte auch deshalb frühestens zur Mitte des Jahres eine erste Zinssenkung. Die Türkische Zentralbank habe vergangenen Mittwoch lediglich eine leichte Reduktion ihrer Inflationsprognosen für Ende 2019 von 15,2 auf 14,6 Prozent vorgenommen. Den Investoren habe diese konsequente Haltung gefallen und so habe die Lira mit einem Plus von 0,8 Prozent gegenüber dem Euro in der vergangenen Woche unter den fünf besten Schwellenländerwährungen rangiert. (05.02.2019/alc/a/a)
Diese habe im Januar im Vorjahresvergleich bei 20,4 Prozent gelegen und somit 0,1 Prozentpunkte höher als noch im Dezember. Überschwemmungen sowie höhere Importkosten aufgrund der im Jahresvergleich schwachen TRY (Türkische Lira), hätten vor allem die Nahrungsmittelpreise ansteigen lassen. In den meisten anderen Bereichen, wie z. B. Transport- oder Wohnungskosten, hätten sich hingegen die Preissteigerungen verlangsamt. Nach zuletzt zwei Monaten mit rückläufiger Inflation bestätige der erneute Anstieg die Haltung der Währungshüter, die Zinsen zunächst bei 24 Prozent zu belassen. Die Deutsche Bank erwarte auch deshalb frühestens zur Mitte des Jahres eine erste Zinssenkung. Die Türkische Zentralbank habe vergangenen Mittwoch lediglich eine leichte Reduktion ihrer Inflationsprognosen für Ende 2019 von 15,2 auf 14,6 Prozent vorgenommen. Den Investoren habe diese konsequente Haltung gefallen und so habe die Lira mit einem Plus von 0,8 Prozent gegenüber dem Euro in der vergangenen Woche unter den fünf besten Schwellenländerwährungen rangiert. (05.02.2019/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 22.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


