Tschechische Krone trotz Leitzinsanhebung unter Druck


03.05.19 12:30
Deutsche Bank

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Wie erwartet hob die tschechische Nationalbank gestern den Leitzins auf zwei Prozent an, berichtet die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".

Die Inflation sei zuletzt auf drei Prozent angestiegen, was das obere Ende des Toleranzbandes der Währungshüter darstelle. Die Tschechische Krone habe in der Folge trotzdem um 0,3 Prozent gegenüber dem Euro nachgegeben. Zwar sei in der Pressekonferenz des Gouverneurs Jiri Rusnok von der Möglichkeit eines weiteren Zinsanstiegs die Rede gewesen, sollten die Löhne und die Inflation weiter steigen. Damit habe der Markt im Vorhinein allerdings auch gerechnet. Unerwartet sei dagegen gewesen, dass laut Rusnok auch eine Absenkung möglich sei. Die Konjunktur würde durch externe Faktoren belastet, was sich auch im gestern veröffentlichten Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe widerspiegele. Dieser sei entgegen den Erwartungen der Analysten auf 46,6 und damit auf den niedrigsten Stand seit 2012 gefallen. (03.05.2019/alc/a/a)




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