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Tschechische Anleiherenditen entwickelten sich seitwärts
12.12.13 16:25
Raiffeisen Capital Management
Wien (www.anleihencheck.de) - Die jüngsten Konjunkturdaten deuten auf eine Belebung der tschechischen Wirtschaft nach rund zwei Jahren Rezession hin, vorwiegend gestützt durch einen robusten Außenhandel, so die Experten von Raiffeisen Capital Management (RCM) in ihrem aktuellen "emreport".
Die Industrieproduktion zeige eine positive Tendenz, die binnenwirtschaftliche Dynamik verbessere sich und die Einzelhandelsumsätze würden zunehmend Unterstützung bieten. Auch für die kommenden Monate stünden die Vorzeichen aufgrund der gestiegenen Neuaufträge gut. Nach den Parlamentswahlen vom Oktober könnte die neue Regierung bereits bis zum Jahresende feststehen. Es seien keine allzu großen Änderungen der Wirtschaftspolitik zu erwarten. Allerdings könnte für 2014 ein etwas höheres Budgetdefizit eingeplant werden als für 2013, was der tschechischen Wirtschaft helfen sollte. (Das Budgetdefizit dürfte aber dennoch unterhalb der Maastricht-Schwelle von 3% liegen.)
Die Zentralbank habe im November ihre schon seit längerem diskutierten Pläne zu Währungsinterventionen umgesetzt, um durch eine Schwächung der Währung eine Lockerung der monetären Konditionen zu erreichen (der Leitzins sei bereits seit einem Jahr quasi bei 0%). Die Tschechische Krone habe sich zügig auf das von der Zentralbank angestrebte Niveau von 27 zum EUR bewegt und sich in den folgenden Tagen weiter leicht abgeschwächt. Damit sei sie im November die schwächste Währung der Region gewesen. Die Anleiherenditen andererseits seien dem Grundton der deutschen Staatsanleihen gefolgt und sich im November seitwärts entwickelt. Der Aktienmarkt habe den starken Anstieg vom Oktober - in deutlich moderaterem Tempo - fortgesetzt und um knapp 2% zugelegt. (Ausgabe Dezember 2013) (12.12.2013/alc/a/a)
Die Industrieproduktion zeige eine positive Tendenz, die binnenwirtschaftliche Dynamik verbessere sich und die Einzelhandelsumsätze würden zunehmend Unterstützung bieten. Auch für die kommenden Monate stünden die Vorzeichen aufgrund der gestiegenen Neuaufträge gut. Nach den Parlamentswahlen vom Oktober könnte die neue Regierung bereits bis zum Jahresende feststehen. Es seien keine allzu großen Änderungen der Wirtschaftspolitik zu erwarten. Allerdings könnte für 2014 ein etwas höheres Budgetdefizit eingeplant werden als für 2013, was der tschechischen Wirtschaft helfen sollte. (Das Budgetdefizit dürfte aber dennoch unterhalb der Maastricht-Schwelle von 3% liegen.)
Die Zentralbank habe im November ihre schon seit längerem diskutierten Pläne zu Währungsinterventionen umgesetzt, um durch eine Schwächung der Währung eine Lockerung der monetären Konditionen zu erreichen (der Leitzins sei bereits seit einem Jahr quasi bei 0%). Die Tschechische Krone habe sich zügig auf das von der Zentralbank angestrebte Niveau von 27 zum EUR bewegt und sich in den folgenden Tagen weiter leicht abgeschwächt. Damit sei sie im November die schwächste Währung der Region gewesen. Die Anleiherenditen andererseits seien dem Grundton der deutschen Staatsanleihen gefolgt und sich im November seitwärts entwickelt. Der Aktienmarkt habe den starken Anstieg vom Oktober - in deutlich moderaterem Tempo - fortgesetzt und um knapp 2% zugelegt. (Ausgabe Dezember 2013) (12.12.2013/alc/a/a)


