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Tschechische Anleihen im Mai unter Druck
12.06.13 17:03
Raiffeisen Capital Management
Wien (www.anleihencheck.de) - Tschechiens Wirtschaft schrumpfte im 1. Quartal um 0,8% gegenüber dem 4. Quartal 2012 - vorrangig aufgrund schwacher Exporte, so die Experten von Raiffeisen Capital Management (RCM) in ihrem aktuellen "emreport".
Die Zurückhaltung von Konsumenten und öffentlichen Haushalten beim Konsum bzw. bei Ausgaben sei nach Angeben der Behörden nicht länger der Hauptgrund für die Rezession. Die zuletzt auch in Deutschland verschlechterten Konjunkturdaten, dem wichtigsten Handelspartner Tschechiens, würden für die kommenden Monate allerdings keine durchgreifende Besserung auf der Exportseite verheißen. Die Negativdynamik nehme insgesamt jedoch ab.
Rückläufig sei auch die jährliche Teuerungsrate, die in den vergangenen Monaten - ähnlich wie in anderen Ländern der Region - relativ schnell wieder in die Zielbandbreite der Zentralbank zurückgekehrt sei. Da die Leitzinsen aber bereits faktisch bei null liegen würden, seien nach wie vor unkonventionelle Maßnahmen im Gespräch, beispielsweise die Schwächung der eigenen Währung.
Im Mai sei die Krone schwächer gewesen und auch tschechische Anleihen seien, dem allgemeinen Trend folgend, unter Druck gewesen. Der Aktienindex in Prag habe sich im Monatsvergleich wenig verändert gezeigt; er habe nur leicht um rund 1% nachgegeben. (Ausgabe Juni 2013) (12.06.2013/alc/a/a)
Die Zurückhaltung von Konsumenten und öffentlichen Haushalten beim Konsum bzw. bei Ausgaben sei nach Angeben der Behörden nicht länger der Hauptgrund für die Rezession. Die zuletzt auch in Deutschland verschlechterten Konjunkturdaten, dem wichtigsten Handelspartner Tschechiens, würden für die kommenden Monate allerdings keine durchgreifende Besserung auf der Exportseite verheißen. Die Negativdynamik nehme insgesamt jedoch ab.
Rückläufig sei auch die jährliche Teuerungsrate, die in den vergangenen Monaten - ähnlich wie in anderen Ländern der Region - relativ schnell wieder in die Zielbandbreite der Zentralbank zurückgekehrt sei. Da die Leitzinsen aber bereits faktisch bei null liegen würden, seien nach wie vor unkonventionelle Maßnahmen im Gespräch, beispielsweise die Schwächung der eigenen Währung.
Im Mai sei die Krone schwächer gewesen und auch tschechische Anleihen seien, dem allgemeinen Trend folgend, unter Druck gewesen. Der Aktienindex in Prag habe sich im Monatsvergleich wenig verändert gezeigt; er habe nur leicht um rund 1% nachgegeben. (Ausgabe Juni 2013) (12.06.2013/alc/a/a)


