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Tschechische Anleihen im März wenig verändert
11.04.13 15:00
Raiffeisen Capital Management
Wien (www.anleihencheck.de) - Die Schuldenkrise in der Eurozone und die Sparprogramme der tschechischen Regierung belasten weiterhin die tschechische Wirtschaft, doch könnte jetzt immerhin die Talsohle erreicht sein, so die Experten von Raiffeisen Capital Management in ihrem aktuellen "emreport".
Die Industrieproduktion sei zwar weiterhin rückläufig und auch die Einzelhandelsumsätze seien schwach. Doch habe die Negativdynamik spürbar abgenommen. Rückläufig sei dafür auch die jährliche Teuerungsrate, die in den vergangenen Monaten relativ schnell wieder in die Zielbandbreite der Zentralbank zurückgekehrt sei. Das würde der Notenbank theoretisch weiteren Zinssenkungsspielraum eröffnen - wenn die Zinsen nicht schon faktisch bei null liegen würden.
So seien nach wie vor unkonventionelle Maßnahmen im Gespräch, beispielsweise die Schwächung der eigenen Währung. Ob sie tatsächlich umgesetzt würden, sei jedoch fraglich, zumal der schwache Binnenkonsum das Hauptproblem darstelle - und dieser könnte unter einer schwächeren Währung sogar zusätzlich leiden. Im März sei die Tschechische Krone (CZK) nur marginal schwächer. Bei anhaltenden Turbulenzen in der Eurozone würde sie von ihrer Rolle als "sicherer Hafen" in der Region profitieren.
Tschechische Anleihen seien im März wenig verändert gewesen. Der Aktienindex in Prag habe hingegen kräftig nachgegeben und sei um über 5% gefallen. Regierungspläne für eine höhere Unternehmensbesteuerung hätten spürbar die Stimmung der Investoren belastet. (Ausgabe April 2013) (11.04.2013/alc/a/a)
Die Industrieproduktion sei zwar weiterhin rückläufig und auch die Einzelhandelsumsätze seien schwach. Doch habe die Negativdynamik spürbar abgenommen. Rückläufig sei dafür auch die jährliche Teuerungsrate, die in den vergangenen Monaten relativ schnell wieder in die Zielbandbreite der Zentralbank zurückgekehrt sei. Das würde der Notenbank theoretisch weiteren Zinssenkungsspielraum eröffnen - wenn die Zinsen nicht schon faktisch bei null liegen würden.
So seien nach wie vor unkonventionelle Maßnahmen im Gespräch, beispielsweise die Schwächung der eigenen Währung. Ob sie tatsächlich umgesetzt würden, sei jedoch fraglich, zumal der schwache Binnenkonsum das Hauptproblem darstelle - und dieser könnte unter einer schwächeren Währung sogar zusätzlich leiden. Im März sei die Tschechische Krone (CZK) nur marginal schwächer. Bei anhaltenden Turbulenzen in der Eurozone würde sie von ihrer Rolle als "sicherer Hafen" in der Region profitieren.
Tschechische Anleihen seien im März wenig verändert gewesen. Der Aktienindex in Prag habe hingegen kräftig nachgegeben und sei um über 5% gefallen. Regierungspläne für eine höhere Unternehmensbesteuerung hätten spürbar die Stimmung der Investoren belastet. (Ausgabe April 2013) (11.04.2013/alc/a/a)


